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Fußball
Punktspiel-Start nach Maß

Eisenhüttenstadts Sven Naumann (links) stellt Eberswaldes Angreifer Kim Schwager zu.
Eisenhüttenstadts Sven Naumann (links) stellt Eberswaldes Angreifer Kim Schwager zu. © Foto: Ulrich Gelmroth
Ulrich Gelmroth / 19.08.2019, 09:29 Uhr
Eberswalde Mit einem 2:1-Sieg beim FV Preussen Eberswalde ist Fußball-Brandenburgligist FC Eisenhüttenstadt in die neue Spielserie gestartet. Die Gäste mussten mehrere Leistungsträger ersetzen. Nach dem Spiel war FCE-Trainer Andreas Schmidt des Lobes voll über den Auftritt seiner Elf und besonders der Youngster. "Drei wichtige Punkte für das Saisonziel Klassenerhalt" gingen so mit auf die Heimreise, wie es Kapitän Tony Wernicke formulierte. Dagegen war Preussens Trainer Frank Schwager unzufrieden. "Testspiele und Punktspiele sind zwei unterschiedliche Schuhe."

Das Spiel begann mit sichtbarem Respekt beider Teams voreinander. Nach zehn Minuten nahm die Partie aber Fahrt auf. Ein Diagonal-Ball der Gäste landete am langen Pfosten bei Maciej Ossowski. Dessen Schuss zwang Preussens Torwart Pawel Kosarzecki zur beherzten Faustparade. Auf der Gegenseite verzog Preussens Neuzugang Philip Januschowski nur knapp. Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. So wurden torlos die Seiten gewechselt.

Der FCE kam mit viel Selbstvertrauen nach der guten ersten Halbzeit aus der Kabine und powerte gleich los. Sven Naumann versenkte einen Abpraller zur Gästeführung (49./0:1). Fast der prompte Ausgleich durch Nick Lange nach Zuspiel von Ceif Ben-Abdallah. Mit seiner bis dahin besten Tat verhinderte Torwart Martin Stemmler den Ausgleich (54.).

Ausgleich per Lupfer

Jetzt folgte die stärkste Phase der Eberswalder. Diese brachte dann auch den Ausgleich in der 56. Minute durch Stürmer Ben-Abdallah. Sein Lupfer über den Torwart unter die Querlatte war sehenswert. In der 68. Minute Glück für die Gäste. Gleich drei Eberswalder Schussversuche aus einem Gewühl heraus fanden nicht ins Tor. Es folgten Angriffswogen im Minutentakt auf das Gästetor. In diese Drangphase der Eberswalder setzten die Gäste den spielentscheidenden Konter. Von Erik Schack eingeleitet, landete der Ball nach zwei Stationen wieder bei ihm. Und es stand 2:1 für die Gäste (73.). Mit viel Leidenschaft, so Trainer Schmidt, habe sich seine Elf die Punkte dann redlich verdient. Zwar ging die Schlussviertelstande klar an die Preussen, doch mit dem Quäntchen Glück retteten sich die Gäste in den Schlusspfiff.

FC Eisenhüttenstadt: Martin Stemmler – Tony Wernicke, Christian Siemund, Johann Krüger – Marciej Piotr Ossowski (71. Benjamin Lommatzsch), Erik Schack, Hermann Wamba Tsafack, Sven Naumann (65. Ibrahim Ngum), Dominic Günther (87. Dominic Menzel) – Alexander Mauch, Georges Florent Mooh Djike

Schiedsrichter: Christian Gorczak (Berlin) – Zuschauer: 285

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