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Offizieller Start in Wriezen ist der 15. Mai. Drei Badewarte teilen sich im Waldbad die Aufsicht. Zuvor packten sie dort noch einmal an.

Saisonstart
Der Sommer kann kommen

Frischer Sand für den Strand: Mario Wiese, Pierre Preinesberger und Marco Nergonewitsch (v. l.) sind Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in Wriezen. Von Mitte Mai bis Mitte September sind sie im Wechsel als Badewarte im Waldbad tätig.
Frischer Sand für den Strand: Mario Wiese, Pierre Preinesberger und Marco Nergonewitsch (v. l.) sind Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in Wriezen. Von Mitte Mai bis Mitte September sind sie im Wechsel als Badewarte im Waldbad tätig. © Foto: Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 14.05.2019, 06:30 Uhr - Aktualisiert 14.05.2019, 09:18
Wriezen (MOZ) Noch seien die Luft- und Wassertemperaturen mitunter kaum zu unterscheiden, bestätigt Marco Nergonewitsch lachend. So um die 12 Grad Celsius dürften es im naturnahen Becken des Waldbads sein, sind sich die drei Badewarte einig.

Trio wieder komplett

Mit Mario Wiese und Pierre Preinesberger, ebenfalls Mitarbeiter im städtischen Bauhof, wird Nergonewitsch dort im wöchentlichen Wechsel die Aufsicht haben. Preinesberger ist seit Herbst der Neue im Team. "Ich bin vorher nach Oranienburg gependelt", erzählt der gelernte Straßenbauer, der in Wriezen wohnt. "Ich habe die Stelle gesehen und mich beworben."

Dass es mit der Neubesetzung geklappt hat, freut auch Bürgermeister Karsten Ilm (CDU). Die drei ausgebildeten Rettungsschwimmer würden nun bis Mitte September den Badebetrieb im Waldbad gut absichern. "Kostenfrei für die Besucher", betont er, denn im Waldbad wird kein Eintritt erhoben. Im nächsten Jahr, so hofft der Bürgermeister, hat einer der Männer dann auch die Befähigung zum Ausstellen von Schwimmnachweisen. "Diesen Service wollen wir dann künftig anbieten", blickt Ilm voraus.

Überarbeitet wurde zudem die Badeordnung. Ein wichtiger Punkt sei dabei, dass das Grillen im Waldbad untersagt ist, erläutert der Bürgermeister und verweist auf die immer wieder erhöhte Waldbrandgefahr. Gesucht werde von der Stadtverwaltung unterdessen noch ein Versorger, der im Waldbad verlässlich einen Imbiss und auch Eis anbietet. Zwar habe es im Vorjahr jemanden gegeben, aber der habe selbst entschieden, wann er vor Ort ist. Doch Badegäste würden auch hier gern wissen, woran sie sind.

Wer in den vergangenen Tagen mal gen Waldbad gefahren ist, wird bereits bemerkt haben, dass der Waldweg dorthin ausgebessert worden ist. Marco Nergonewitsch, Mario Wiese und Pierre Preinesberger waren auch bereits auf dem Gelände aktiv, um es für die Saison herzurichten. Zuletzt packten alle Mitarbeiter des Bauhofs um Vorarbeiter René Koberstein an, harkten unter anderem das alte Laub zusammen und verteilten frischen Sand in den beiden Strandbereichen. "Das machen wir alle paar Jahre", berichtet Koberstein und spricht von einer Menge von etwa acht Kubikmetern, die jetzt geliefert worden seien.

In Kürze

Das Wriezener Waldbad ist etwa 8300 Quadratmeter groß und maximal 3,5 Meter tief. Das Becken wurde künstlich angelegt, hat aber einen Zulauf vom Malzmühlenfließ und auch einen Abfluss. Es gehört zu den 17 sogenannten EG-Gewässern, die die Qualitätsanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie erfüllen. Das Waldbad Dienstag bis Sonntag jeweils 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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