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Die Langjährige Ortsvorsteherin von Schönow ist enttäuscht von der Partei.

Generationswechsel
Austritt aus der SPD nach fast 30 Jahren

Ist enttäuscht von ihrer Partei: die Schönowerin Adelheid Reimann
Ist enttäuscht von ihrer Partei: die Schönowerin Adelheid Reimann © Foto: Sergej Scheibe
Sabine Rakitin / 17.07.2019, 19:01 Uhr
Bernau (MOZ) Die langjährige Stadtverordnete und Ortsvorsteherin von Schönow,  Adelheid Reimann, hat nach fast 30 Jahren ihre Mitgliedschaft in der SPD aufgekündigt. Ihr Austritt sei die Konsequenz aus der Entwicklung, die die Partei insgesamt, aber auch im Barnim genommen habe, sagt sie.

Die Mitsechzigerin, die zur Kommunalwahl nicht mehr angetreten war, ist von der SPD enttäuscht. "Wir wollten einen Generationswechsel in der Partei. Das ist auch richtig so. Aber dass die Alten einfach ins Abseits gestellt werden, ist nicht richtig", sagt die Schönowerin. Den letzten Ausschlag für sie, die Partei zu verlassen, gab der Umgang der SPD mit Elke Keil, der langjährigen Fraktionsvorsitzenden in der Bernauer Stadtverordnetenversammlung, die im Mai ebenfalls nicht mehr kandidierte. "CDU, Linke und BfB haben uns verabschiedet, nur von unserer eigenen Partei kam nichts, kein Wort!", stellt Adelheid Reimann fest und schlussfolgert bitter: "Die Alten sind nicht mehr gefragt!"

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