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Befangenheitsantrag im Prozess um Dioxin-Skandal

Das Gelände der Landwirtschaftlichen Bezugsgenossenschaft EG in Damme (Kreis Vechta, Niedersachsen).
Das Gelände der Landwirtschaftlichen Bezugsgenossenschaft EG in Damme (Kreis Vechta, Niedersachsen). © Foto: dpa
dpa / 23.05.2013, 12:12 Uhr
Vechta (dpa) Im Prozess um Dioxin-verseuchtes Futtermittel muss sich das Amtsgericht in Vechta mit einem Befangenheitsantrag der Verteidigung beschäftigen. Die Plädoyers und ein Urteil wird es am Donnerstag nicht wie erwartet geben. In dem Verfahren sind zwei ehemalige Geschäftsführer eines Futtermittelherstellers aus Damme im niedersächsischen Landkreis Vechta angeklagt. Sie sollen ihren Kunden verschwiegen haben, dass ihr Futter mit Dioxin belastet war.

Verteidiger Frank Roesner stellte am Donnerstag im Amtsgericht Vechta Befangenheitsanträge gegen die Richterin und die Oberstaatsanwältin. Außerdem habe sein Mandant Strafanzeige gegen die Vertreterin der Anklagebehörde unter anderem wegen Verfolgung Unschuldiger eingereicht. Der Dioxinskandal war Ende 2010 bekanntgeworden. Die Angeklagten sollen von der giftigen Belastung ihres Futters gewusst haben. Bundesweit mussten damals Zehntausende Hühner und Schweine getötet werden.

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Befangenheitsantrag Frank Roesner Dioxin Vechta Futtermittelhersteller

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