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Deutsche Einheit

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Die friedliche Revolution der DDR-Bürger machte es möglich: die deutsche Wiedervereinigung in den Jahren 1989 bis 1990. Eng verbunden ist damit der Mauerfall am 9. November 1989. Am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik Deutschland bei und löste sich so gewissermaßen auf.

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Segeln
Windstärke 6 zum 60.

In voller Fahrt auf dem Storkower See: Bei der traditionellen 5-Stunden-Wettfahrt SV Ciconia stoßen einige Segler bei starken Böenan ihre Grenzen. 35 Boote waren beim Vereins-Jubiläum am Start.
In voller Fahrt auf dem Storkower See: Bei der traditionellen 5-Stunden-Wettfahrt SV Ciconia stoßen einige Segler bei starken Böenan ihre Grenzen. 35 Boote waren beim Vereins-Jubiläum am Start. © Foto: SV Ciconia Storkow
Axel Roth / 13.06.2019, 19:15 Uhr
Storkow Viele Geschenke, viel Wind bei der traditionellen 5-Stunden-Wettfahrt und ein gemütliches Beisammensein am Abend – so gestaltete sich der 60. Geburtstags des Segelvereins Ciconia Storkow.

Insgesamt 35 Boote gingen bei der Regatta an den Start. Es galt, den Storkower See zweimal von Karlslust bis Dahmsdorf und zurück, also zirka 20 Kilometer, abzusegeln. Der ehemalige Deutsche Jugendmeister Sören Leinert fungierte als Wettfahrtleiter. Der Wind blies in den Böen mit bis zu 6 Stärken. Zerrissene Segel waren die Folge, etliche Teilnehmer stießen an ihre Grenzen, kenterten gar mit ihren Jollen.

Erstmals nahmen auch die jüngsten Segler des Storkower Vereins in ihren kleinen Optimisten teil. Sie wurden aufgrund des starken Windes von ihrem Trainer betreut. Zur großen Freude der Kinder bekamen alle einen kleinen Pokal vom Jugendobmann Rüdiger Trommer überreicht.

Zum Vereinsjubiläum waren natürlich ehemalige Mitglieder eingeladen und wurden von Brigitte Müller, der guten Seele des SV Ciconia, die selbst Jahrzehnte lang die Jugend unterstützt hatte, mit Kaffee und Kuchen versorgt. Darüber freuten sich die Senioren sehr und teilten gern mit den entkräfteten Seglern, die den Hafen nach zwei bis drei Stunden erreichten.

Nach der Festrede vom Vereins-Vorsitzenden Manfred Schmatz überbrachte Storkows Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig die Glückwünsche der Stadt und lobte insbesondere die gute Jugendarbeit. Anschließend gratulierten die befreundeten Segelvereine vom Revier – die SG Scharmützelsee, der Saarower Segler-Verein am Werl, der SV  Wendisch Rietz und der Yachtclub Diensdorf – mit tollen Geschenken.

Ruderer bringen alte Kurstafel

Der Vorstand der Storkower Ruderer überreichte zur großen Freude aller Segler eine alte Tafel mit einem Kursplan. Nach der Gründung des Segelvereins am 5. Dezember 1959 unter dem Namen Einheit Storkow war nämlich mit dem Bau einer kleinen Bootshalle auf dem Gelände der Ruderer begonnen worden. Zehn Jahre später bezogen die Segler dann ihr eigenes Gelände am Werder – und hatten offensichtlich ihre Kurstafel vergessen, die für die schon damals durchgeführten Regatten benutzt wurde.

Raue Regatta-Segler haben manchmal auch weiche Herzen. So ließ der 82-jährige Peter Groll aus Berlin seinen Emotionen freien Lauf und bedankte sich mit Tränen in den Augen für die schöne Veranstaltung. Er hatte in der Yadstickgruppe ab 114 gewonnen.

In der Gruppe bis 113 sowie in der Gesamtwertung belegte der Hauptstädter Carsten Müller Platz 1. Bei den O-Jollen siegte der einheimische Axel Roth, in der Gruppe Dehler 28 Harald Hartwig von der SG Scharmützelsee. Grund zum Feiern am Abend hatten alle, und das Ciconia-Jubiläum klang mit schöner Musik, kühlen Getränken, vielen Erinnerungen und lebhaften Gesprächen aus.

Alle Ergebnisse unter www.raceoffice.org

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