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Deutsche Einheit

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Die friedliche Revolution der DDR-Bürger machte es möglich: die deutsche Wiedervereinigung in den Jahren 1989 bis 1990. Eng verbunden ist damit der Mauerfall am 9. November 1989. Am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik Deutschland bei und löste sich so gewissermaßen auf.

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Auf Tour
"Berlin war immer ein ganz besonderer Ort für uns" - Take That treten im Tempodrom auf

 Take That: Mark Owen, Gary Barlow und Howard Donald (v.l.n.r.)
Take That: Mark Owen, Gary Barlow und Howard Donald (v.l.n.r.) © Foto: Jamie Lucas
Gitta Dietrich / 17.06.2019, 09:00 Uhr - Aktualisiert 20.06.2019, 11:15
Berlin (MOZ) Am Donnerstag stehen sie auf der Bühne des Berliner Tempodroms – die Jungs von Take That. Nach einer pompösen Stadion-Tour in Großbritannien sorgen sie nun mit intimeren Konzerten anlässlich ihres 30-jährigen Bandjubiläums für Herzklopfen bei ihrem vorwiegend weiblichen Publikum. Nach dem Ausstieg von Robbie Williams und Jason Orange sind die Briten mittlerweile als Trio unterwegs. Ende vorigen Jahres veröffentlichten sie ihr Best of-Album "Odyssey".

Unsere Zeitung hat Gary Barlow, Mark Owen und Howard Donald vorab getroffen. Im Gespräch verrieten sie, auf was sich ihre Fans bei ihrem Auftritt freuen können.

Mark Owen: "Berlin war immer ein ganz besonderer Ort für uns. Die MTV Music Awards 1994 direkt vor dem Brandenburger Tor waren ein Erlebnis, welches wir niemals vergessen werden. Für uns als junge Musiker war Berlin damals ein magischer Ort. So kurz nach dem Mauerfall, vielleicht der aufregendste Ort auf der ganzen Welt, so voller Energie. Seitdem sind wir immer gerne nach Berlin zurückgekehrt. Diese Stadt ist für uns immer ein ganz spezieller Ort gewesen und wird es bleiben."

Gary Barlow: "Deutschland hat uns in all den Jahren immer mit offenen Armen empfangen. Hier hatten wir unseren ersten TV-Auftritt Anfang der 1990er-Jahre, direkt nach unserer ersten Konzerttournee durch die UK. Unser allererster Auftritt außerhalb Englands war in Deutschland! Und wir sind sehr dankbar, dass uns unsere deutschen Fans seitdem so treu geblieben sind bei all unseren Konzerten in nun 30 Jahren."

Howard Donald: "Ich liebe Deutschland, ich liebe den Lebensstil. Das Essen, die Art, wie man mit der eigenen Gesundheit und Ernährung umgeht. Ich fühle mich dort sicherer, wie woanders. Und ich fahre gerne Auto. Das geht in Deutschland auf den meisten Straßen oft schneller. Currywurst ist mein deutsches Lieblingsessen. Ich liebe es scharf!"

Was können wir von der neuen Tour erwarten?

Howard Donald: "Tatsächlich wird das sehr unterschiedlich sein. In Deutschland spielen wir in kleineren Hallen. In Australien und Neuseeland haben wir bei der letzten Tour sehr spannende Erfahrungen mit Konzerten ohne den ganz großen technischen Aufwand gemacht. Und diese haben genauso gut funktioniert, wie die großen Stadionshows. Sie waren viel intimer und hatten ihren ganz eigenen Reiz. Die Größe der Halle ist nicht wichtig, auf das Konzert und die Stimmung kommt es an."

Gary Barlow: "Take That-Konzerttourneen sind immer spannend. Ich glaube, gerade wenn man schon so lange im Business ist wächst der Respekt, den man gegenüber dem eigenen Publikum hat. Und Du willst ihm einfach immer 150% geben, jeden Abend. Vielleicht gab es in den 1990er- Jahren den einen oder anderen Abend, wo ich darauf überhaupt keine Lust habe. Aber das passiert mir heute überhaupt nicht mehr."

Habt ihr noch Lampenfieber, wenn ihr heute auf die Bühne geht? Hat sich das in all den Jahren geändert?

Howard Donald: "Wir machen das ja jetzt seit 30 Jahren und was wir immer noch am liebsten machen, das ist auf Tour zu gehen und vor den Menschen aufzutreten. Man kann mich vor 60.000 Menschen stellen, das ist kein Problem. Aber sobald da auch eine Kamera ist, werde ich nervös."

Gary Barlow: "Was wir auch so sehr an Live-Auftritten lieben, vor allem in unserer modernen Zeit, das ist der Moment in dem wir unsere In-Ears in die Ohren stecken und es losgeht, das Konzert beginnt. Die Handys verschwinden in den Taschen und sind weit weg. Für zwei Stunden verbinden wir uns über unsere Musik mit den Menschen. Es ist so wundervoll, sich in diese andere Welt zu begeben und zu wissen, dass man das jetzt zwei Stunden lang genießen kann. Diese friedlichen zwei Stunden sind es, die ich am meisten in der Zeit vermisse, in der wir nicht auf Tour sind. Es ist fast wie eine Meditation. Das haben wir die meiste Zeit unseres Lebens getan. Es ist so wunderbar zu singen. Es ist wunderbar zu reisen. Es ist wunderbar die Reaktionen der Menschen auf deine Musik zu erleben. Es ist einfach nur schön, unterwegs auf Tour zu sein. Einzig negativ ist, dass man weg von zu Hause ist und in Hotels lebt. Aber das ist es wert! Eben wegen dieser zwei Stunden Glückseligkeit an jedem Abend."

Take That macht nach Berlin noch in Hamburg (24.6.) und Frankfurt (25.6.) Station. Wer nicht genug von der Musik der Jungs bekommt, der hat noch bis zum Herbst die Chance das Take That-Musical "The Band" im Theater des Westens an der Berliner Kantstraße anzuschauen. Tickets gibt es unter www.musicals.de

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