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Dreharbeiten
MOZ-Filmreihe "Corona zum Trotz" über Optikerin in Schwedt

Ungewöhnliche Szenen gehören derzeit zum Alltag: Augenoptikerin Ramona Jähnke berät den Kunden Ludwig Baumann in einer fiktiven Situation, die von Milena Kirsch festgehalten wird.
Ungewöhnliche Szenen gehören derzeit zum Alltag: Augenoptikerin Ramona Jähnke berät den Kunden Ludwig Baumann in einer fiktiven Situation, die von Milena Kirsch festgehalten wird. © Foto: Thorsten Pifan
Thorsten Pifan / 29.04.2020, 04:00 Uhr - Aktualisiert 11.05.2020, 16:56
Schwedt (MOZ) Ramona Jähnke muss dieser Tage vieles im Blick haben. Denn außer den Augen ihrer Kunden gilt es für Augenoptiker-Meisterin auch, die Vorschriften und Regeln zu beachten, die wegen der Pandemie Einzug in den Alltag gehalten haben.

Über Unternehmen wie das von Ramona Jähnke dreht ein Filmteam des Märkischen Medienhauses zurzeit eine Serie mit dem Titel "Corona zum Trotz". Am Dienstag war das Team in Schwedt auf Tour.

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Mit dem Beginn der Kontaktsperre hat die Zahl der Kunden bei Ramona Jähnke an der Berliner Straße jedoch abrupt abgenommen – obwohl Optiker zu den Branchen gehörten, die ihre Geschäfte nicht komplett schließen mussten. Jähnke blieb am Ende aber nichts anderes übrig, als ihre Mitarbeiter trotzdem in die Kurzarbeit zu schicken.

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Augenoptiker Jähnke in Schwedt/Oder trotzt Corona

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Dreharbeiten dauerten etwa eine Stunde

Das ging ihrem Mitbewerber auf dem Markt in Schwedt, Sven Steyer, nicht anders. Er betreibt sein Geschäft nur wenige Meter weiter in der Vierradener Straße: "Wir haben uns in den vergangenen Wochen um Notfälle gekümmert. Oft waren das Service-Leistungen, die bei uns unter Kulanz fallen, da blieb kaum Umsatz hängen", sagte er.

Das Filmteam, Milena Kirsch und Ludwig Baumann, hatte im Vorfeld Kontakt mit Ramona Jähnke aufgenommen und Interview-Fragen geschickt. Die Dreharbeiten vor Ort dauerten dann rund eine Stunde. Zuerst stand Jähnke erneut Rede und Antwort – ohne Mundschutz. Denn die Kamera kann im Tele-Modus das Gesicht nahe heranziehen, sodass der Mindestabstand eingehalten wird. Anschließend drehte Kirsch ein Beratungsgespräch. Dafür mimte Baumann einen Kunden. Damit die Situation möglichst authentisch wirkte, trugen beide Gesprächspartner einen Mund-und-Nasen-Schutz.

Auge in Auge durchs Plexiglas

Bei Sven Steyer findet die Beratung Auge in Auge auch ohne Maske statt. Denn Berater und Kunde sind bei ihm im Geschäft durch eine Plexiglasscheibe getrennt. So können die Kunden die neue Brille auch ausprobieren.

Eine weitere Einstellung drehte das Team bei der Augenglasbestimmung. Auch dabei werden die Mindestabstände eingehalten. Eine große Nachfrage gebe es derzeit allerdings nicht, sagt Jähnke.

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Lorenz Dental Corona

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Auch Steyer hofft eine Belebung des Geschäftes, jetzt wo die Regeln im Zuge der Pandemie ein wenig gelockert sind. "In den vergangenen Wochen kamen Kunden vor allem mit Rezepten", sagte Steyer. Beratungen für Brillen als Mode-Accessoire habe es eher selten gegeben.

Eine weitere Station in Schwedt absolvierten Milena Kirsch und Ludwig Baumann für ihre Dreharbeiten noch bei Lorenz Dental, einige Querstraßen weiter, aber immer noch an der Berliner Straße in Schwedt. Das Material schneiden Kirsch und Baumann am Mittwoch. Am Donnerstag wird es die Reihe "Corona zum Trotz" auf der MOZ-Internetseite ergänzen. Dort finden sich bereits Beiträge über Betriebe aus Seelow und Frankfurt.

Die Filme der Reihe findet man auch hier.

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