Optische Top-Werte

Keine zwölf Zentimeter im Quadrat groß, mit robuster gummierter Außenhaut und bis zu vier Meter Tiefe wasserdicht ist das Fernglas tatsächlich ein fast unauffälliger Begleiter mit Nehmerqualitäten. Die schlanke, kompakte Bauweise und das stabile Magnesiumgehäuse sorgen für Robustheit bei geringem Gewicht. Der Trageriemen mit drehbarer Schnellanbindung passt sich jeder Bewegung an. Und vorzeigbare optische Werte gibt es dazu. Achtfachvergrößerung sowie ein Sehfeld von 132 Metern auf eine Entfernung von 1000 Metern sind mehr als ordentlich. Getoppt wird dies von einer Lichttransmission von rund 90 Prozent, was dem Niveau von Top-Zielfernrohren entspricht. Daraus folgert dann, dass das CL Companion auch bei schlechter werdenden Lichtverhältnissen immer noch herausragende Resultate bietet.
Nur drei Meter beträgt die minimale Funktionsentfernung, was das Fernglas tauglich für weitere Einsätze macht. Als Teleobjektiv nämlich, fast sogar für den Makrobereich geeignet. Denn Svarowski stellt mit dem PA i8/i7 sowie dem PA Adapterring CL 30 ein Zubehörset zur Verfügung, mit dem sich das CL Companion schnell und sicher mit dem iPhone verbinden lässt. Dieses wird dann im Prinzip zum Monitor fürs Fernglas. Dafür muss zuerst der zwar leichte, aber sehr stabile Alurahmen ums Telefon gelegt und per Bügelschließe arretiert werden. Rückseitig befindet sich in Höhe der Smartphone-Kamera eine Querverstrebung, in die der Adapter fürs Okular geschraubt wird. Das war’s schon. Denn nun steckt man einfach beides zusammen, startet die Kamera und benutzt das Handy als Display. Bei der Anwendung wäre lediglich zu beachten, dass der Dioptrie-Ring am Fernglas auf neutral gestellt ist und dass man möglichst die mitgelieferte Schlaufe mit Rahmen und Handgelenk verbindet. Denn auch wenn die Verbindung von Okularring und Adapter ob der gummierten Oberfläche recht fest sitzt, so sollte der User sich nicht allein darauf verlassen. Bei normaler Bedienung des Smartphones ist allerdings kaum zu befürchten, dass selbiges sich verkantet oder herunterfällt.

Sinnvolle Ergänzung zum iPhone

Auf das Zielobjekt fokussiert muss mit dem mittigen Rad die Schärfe eingestellt werden. Der Auto-Focus des iPhones erledigt dann den Rest. Möglich ist zudem, auch den Digitalzoom des Telefons zu verwenden und sich Ausschnitte noch näher heranzuholen. Die Konstruktion aus Fernglas und Smartphone ist nur anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Und wer den Bogen raus hat kann bei Bedarf schnell handeln. Aber das CL als Tele ist durchaus auch für die Nahdistanz von Vorteil. Zum einem muss der User nicht zwingend ganz nah ans Motiv heran. Andererseits sind die Möglichkeiten des iPhone 8 beispielsweise begrenzt, da es nur über einen optischen Zweifach-Zoom verfügt. Zusammen mit dem Companion ist es so möglich, einiges mehr heraus- bzw. ranzuholen.
Da der Rahmen des PA i8/i7 nicht wirklich aufträgt, kann er während einer Wanderung oder ähnlichen Unternehmungen am Smartphone verbleiben. Lediglich der Adapterring ist zu sperrig, um in der Hosentasche verstaut zu werden. Doch mit einer kurzen Umdrehung ist er auf bzw. abgeschraubt. Somit sind die normalen Funktionen des Telefon unbeeinträchtigt.
Wer mit dem CL Companion unterwegs ist, darf sich zudem in guter Gesellschaft wähnen. Denn Swarovski stattet die neuen Schiffe von Hapag-Lloyd Cruises mit diesen Ferngläsern aus. Ob Reisen in die Antarktis, entlang des Amazonas, durch die chilenischen Fjorde oder zu den Azoren und den Kapverden, in jeder Kabine und Junior Suite der Schiffe HANSEATIC nature, HANSEATIC inspiration und HANSEATIC spirit wird ein anthrazitfarbenes CL Companion von SWAROVSKI OPTIK ausgelegt – in den Grand Suiten jeweils zwei.