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Polizeikosten
Rummenigge kritisiert Werder für Rechtsweg-Plan gegen DFL

Kritisiert das Vorhaben Werder Bremens, die DFL wegen Polizeikosten verklagen zu wollen: Karl-Heinz Rummenigge.
Kritisiert das Vorhaben Werder Bremens, die DFL wegen Polizeikosten verklagen zu wollen: Karl-Heinz Rummenigge. © Foto: Simon Hofmann/Getty Images Europe/DFB/dpa
DPA / 03.12.2019, 17:07 Uhr
München (dpa) Karl-Heinz Rummenigge hat Werder Bremen für die Drohung des Rechtsweges nach der Polizeikosten-Abstimmung kritisiert.

"Ich habe kein Verständnis dafür, dass der SV Werder Bremen die Deutsche Fußball Liga jetzt sogar verklagen will. In der 19-jährigen Geschichte der DFL, seit ihrer Gründung im Jahr 2000, stellt dieser Schritt ein absolutes Novum dar", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München auf dpa-Nachfrage.

"Es war ja ein fast einstimmiges Votum aller anwesenden Vereine der Bundesliga und zweiten Liga gegen den Bremer Antrag. Der Solidargedanke war immer eine Stärke aller Mitglieder der DFL, die Werder Bremen auch in dieser Angelegenheit nicht in Frage stellen sollte", sagte Rummenigge.

Werder Bremen hatte der Deutschen Fußball Liga mit juristischen Konsequenzen gedroht, weil der Verein nach einem Beschluss der DFL-Mitgliederversammlung in Zukunft allein für zusätzliche Polizeikosten bei sogenannten Hochrisikospielen im Weser-Stadion aufkommen soll.

Bremen ist bislang das einzige Bundesland, das der DFL die Kosten für zusätzliche Polizeimaßnahmen bei Hochsicherheitsspielen in Rechnung stellt. Die 36 Vereine der beiden deutschen Profiligen entschieden in Neu-Isenburg mehrheitlich, dass diese Kosten allein auf Werder Bremen umgelegt werden sollen.

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