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Freiwillige Feuerwehr
Ausrückzeit in Bad Freienwalde per Umzug verkürzt

Angekommen: Stadtbrandmeister René Erdmann in der nun wieder gut gefüllten Fahrzeughalle. Nach dem Neubau darf die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Freienwalde peu á peu die neuen Räumlichkeiten beziehen.
Angekommen: Stadtbrandmeister René Erdmann in der nun wieder gut gefüllten Fahrzeughalle. Nach dem Neubau darf die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Freienwalde peu á peu die neuen Räumlichkeiten beziehen. © Foto: Nadja Voigt
Nadja Voigt / 17.11.2019, 07:00 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Modern, funktional und sogar repräsentativ sind die neuen Räumlichkeiten der Feuerwehr. Gleich neben denen des Rettungsdienstes gelegen bringen sie die Brandschützer endlich auf zwei Etagen ins 21. Jahrhundert. Noch riecht es nach Farbe, stehen Kisten und Kästen herum.

Offiziell nutzen dürfen die Freienwalder Feuerwehrleute das neue Gebäude noch nicht. Bis auf die Fahrzeughalle: Dort finden sich seit wenigen Tagen alle Fahrzeuge beisammen. Auch das Auto für die Einsatzleitung, das nun aus seinem Exil an der nahegelegenen Tankstelle geholt werden konnte. Weil die neue Fahrzeughalle nicht mehr so eng wie die alte ist, sparen die Feuerwehrleute sogar Ausrückezeit. "Weil wir komplett angezogen in die Fahrzeuge einsteigen", berichtet René Erdmann.

Der Stadtbrandmeister freut sich, die neuen Räume an der Adolf-Bräutigam-Straße Ecke Wriezener Straße zeigen zu können. Am Freitag darf die MOZ einen ersten exklusiven Blick hinein werfen. Einigen Kameraden sei der Abriss des alten Gebäudes schwer gefallen, sagt Erdmann. Aber mittlerweile seien alle angekommen im neuen Feuerwehrgerätehaus. Von der Adolf-Bräutigam-Straße geht es hinein, vorbei am Raum für die Jugendfeuerwehr. Dort und in der großen Umkleide können sich die Mädchen und Jungen nun getrennt voneinander umziehen. Vor allem aber, sagt René Erdmann, kann im Aufenthaltsraum die vorwiegend in den Wintermonaten stattfindende theoretische Ausbildung durchgeführt werden. Mit modernster Technik. In jedem Raum gibt es Monitore, Ende des Monats kommen die Smartboards. "Die Digitalisierung hält auch bei uns Einzug", sagt Erdmann. Einsätze könnten nun gleich dokumentiert werden, und nicht erst zu Hause auf dem Laptop. "Das spart natürlich Zeit."

Im oberen Stock haben er und Alexander Schmidt, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Freienwalde, ein Büro. Daneben liegt das der Jugendfeuerwehr. Und zwei große Schulungsräume. Oder nein, eigentlich einer. "Die Faltwand in der Mitte kann weg, dann können wir ihn auch auf Landkreisebene für Fortbildungen zur Verfügung stellen." Auch bei Großschadenslagen könne die Einsatzleitung dort arbeiten. Für kleinere Runden steht ein Besprechungsraum zur Verfügung. Auch gibt es eine Küche.

Kleiderkammer und Wäscherei

Die neuen Umkleiden – für Damen und Herren – befinden sich im Untergeschoss, haben neue Spinte und werden ständig be- und entlüftet. Und verfügen, wie das ganze Gebäude, über eine Fußbodenheizung. Neben Duschen und WCs gibt es weitere Lagerräume und eine Kleiderkammer mit Wäscherei. "Die stehen auch den Ortswehren zur Verfügung."

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