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Knut-Feste
Feurige Starts ins neue Jahr

Ulf Grieger, Ingo Mikat, Eva-Maria Lubisch / 19.01.2020, 20:24 Uhr
Seelow (MOZ) In vielen Dörfern und in Seelow sind am Samstag die Weihnachtsbäume in Flammen aufgegangen. Heimatvereine und Feuerwehren hatten sie zuvor eingesammelt. In Seelow waren es mehr als 400, die vor dem Schweizerhaus-Areal verbrannt wurden. Viele Schaulustige kamen zum Beisammensein. Während in der Scheune Vereinschefin Marion Krüger mit ihrem Team die Gäste versorgte, halfen die Jugendfeuerwehrmitglieder Siegbert Schulz und den anderen Einsatzkräften  der Feuerwehr dabei den Flamen frische Nahrung zu geben.

AmGusower alten Badesee hatten die Mitglieder des Dorfclubs um den Vorsitzenden Jens Thiemann bereits zum zwölften Mal zum Knutfest eingeladen. Bei toller Musik von DJ Thomas Böhmel gingen an diesem Abend 250 Weihnachtsbäume in Flammen auf. Carola Hundertmark hatte wieder ein Weihnachtsbäumchen mit Minifläschchen geschmückt.

In Niederjesar entzündeten die Feuerwehrkameraden auf dem Platz hinter dem Dorfgemeinschaftshaus ein großes Feuer. Erstmals fand dort eine Arbeitsteilung statt: Während sich die Feuerwehrleute um Wehrführer Manfred Piechota und seinen Stellvertreter Nico Fürst um das Feuer kümmerten, sorgten Mitglieder des Feuerwehrvereins für einen Imbiss.

Das 9. Knutfest wurde in Sachsendorf gefeiert. Mit dem Glockenschlag 18 Uhr, entzündeten Brandschützer die aufgestapelten Weihnachtsbäume hinter dem Bürgerhaus zu einem beachtlichen Feuer. "Wir haben 55 Weihnachtsbäume im Ort und auch im Ortsteil Werder eingesammelt, so viele wie noch nie", freute sich Gastgeber und Ortswehrführer Michael Kowallik. Er und seine 20 aktiven Einsatzkräfte, sowie Mitglieder der Jugendfeuerwehr, veranstalteten ein geselliges Beisammensein für die Einwohner im Ort. Verweilen konnte man erstmalig im großen Festzelt.

Viele Einwohner kamen mit ihren Weihnachtsbäumen zum Winterabend auf dem Dorfplatz am Teich in Libbenichen. Dort organisierte der Feuerwehrverein (42 Mitglieder von zwölf bis 85 Jahren) unter Vorsitz von René Schmeer das beliebte Weihnachtsbaumverbrennen. Für jeden abgegebenen Baum erhielten die Überbringer einen Glühwein. Feurige Soljanka, Gegrilltes sowie heiße und kalte Getränke gab es aus dem Versorgungspavillon.

Auf dem Woriner Feuerwehrgelände begrüßte bereits zum 8. Mal Ortswehrführer Falko Speer die Einwohner zum Weihnachtsbaumverbrennen. Die zuvor eingesammelten ausgedienten Bäume wurden nach und nach ans Feuer "verfüttert". Bei Gegrilltem und Glühwein tauschten sich die Besucher im Zelt und vor den brennenden Feuerschalen auf dem Gelände aus.

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