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Am Sonnabend gibt es bei "Guten Morgen, Eberswalde" einen Vorgeschmack auf die Provinziale. 41 Filme im Wettbewerb.

Filmkunst
41 Streifen bei "Provinziale" im Wettbewerb

Vorhang auf und Film ab! Ab 12. Oktober verwandelt sich der große Sitzungssaal im Paul-Wunderlich-Haus wieder in einen Kinosaal. Am  19. Oktober werden dann die begehrten Preise im internationalen Wettbewerb verliehen.
Vorhang auf und Film ab! Ab 12. Oktober verwandelt sich der große Sitzungssaal im Paul-Wunderlich-Haus wieder in einen Kinosaal. Am 19. Oktober werden dann die begehrten Preise im internationalen Wettbewerb verliehen. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Viola Petersson / 01.10.2019, 06:15 Uhr
Eberswalde (MOZ) Das Filmfest Dresden ist vorbei. Das DOK Leipzig Festival steht bevor. Dazwischen wird in Eberswalde der rote Teppich ausgerollt. Bei der Provinziale. Vom 12. bis 19. Oktober erlebt das Internationale Filmfest in der Barnimer Kreisstadt seine 16. Auflage.

850 Beiträge wurden für 2019 eingereicht. Davon haben die Programmbeiräte – in zahllosen Nächten – 41 Filme aus 20 Ländern für den Wettbewerb um das "e", den "Stachel" und Co. ausgewählt: zwölf Animationsfilme, sieben Kurzdokumentationen, 14 Kurzspielfilme sowie acht lange Dokus. Die sind in 15 Blöcken zu sehen. Soweit die 16. "Provinziale" vorab in Zahlen.

Bei der Präsentation des Festivalprogramms am Montag richteten Kenneth Anders und Sascha Leeske den Blick aber vor allem auf den Inhalt und das Profil. Festivalleiter Anders wollte vor allem zwei Aspekte, zwei Besonderheiten betont wissen: einerseits den Ort, das Kreishaus in der Mitte der Stadt, andererseits den "großen Kreis an Unterstützern". Das Eberswalder Filmfest, so erklärte er, könne man "nicht auf dem Markt kaufen", sonst würde es vier bis fünf Mal soviel kosten".

41 Beiträge im Wettbewerb

Und: Die "Provinziale" verstehe sich als Filmfest für Kommunikation. Das Gespräch mit den Gästen, mit dem Publikum, genieße einen hohen Stellenwert. Eingeladen dazu seien wieder Filmemacher, aber beispielsweise auch Landwirte aus der Region, etwa für die Lange Nacht des Bauernfilms, so Anders und Leeske. Das Festival-T-Shirt 2019 werde in einer Zeit, in der viel über Populismus gesprochen wird, genau darauf den Fokus richten: mit dem Aufdruck "Populus".

Zu den Neuerungen 2019 gehören zwei Kooperationen. Zum einen arbeite man mit der Uni Heidelberg zusammen, so dass fremdsprachige Filme mit deutschen Untertiteln laufen können, zum anderen mit der Barnimer Kreisvolkshochschule im Rahmen von Englisch-Kursen.

Am bewährten Format der Wettbewerbsblöcke (einschließlich der Preise), des Festivalklubs und des Heimatfensters halten die Organisatoren fest. So dürfen sich die Cineasten also auf sieben spannende Filmabende freuen. Mit Streifen aus dem fernen Iran oder Armenien genauso wie mit Beiträgen aus und über die Region. Im Heimatfenster etwa wird eine siebenminütige, satirische Dokumentation mit dem Titel "Finow" zu sehen sein, machte Leeske schon mal neugierig auf "Finowianer", die sich von Bananen ernähren und von früh bis spät Gerüste bauen.

Einen Vorgeschmack auf das Festival gibt es bereits am Sonnabend bei "Guten Morgen, Eberswalde". Im Rahmen der Preview wird auch das "Tor zur Provinz" 2019 eröffnet. Diesmal gestaltet vom Lichtkünstler Henrik Schade, bekannt vom Inselleuchten und von der Waldweihnacht.

Festivalpässe, Tickets und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.filmfest-eberswalde.de

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