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Das Festival startet am Sonnabend im Paul-Wunderlich-Haus. Acht Tage werden Filme in vier Kategorien gezeigt.

16. Provinziale
Filmfest nimmt die Provinz in den Fokus der Kamera

Die Provinziale zeigt Filme aus 21 Ländern.
Die Provinziale zeigt Filme aus 21 Ländern. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Jörn Kerckhoff / 11.10.2019, 07:15 Uhr
Schwedt (MOZ) Provinziale die 16. In vier Kategorien kämpfen Filmemacher aus 21 Ländern ab Sonnabend in Eberswalde mit ihren Werken an acht Tagen um das "e" und die Geldpreise. Acht lange Dokumentarfilme, 14 Kurzspielfilme sowie sieben Kurzdokumentar- und Animationsfilme sind in diesem Jahr im Wettbewerb vertreten. Der Hauptpreis von 4000 Euro des brandenburgischen Wirtschaftsministeriums wird in der Kategorie lange Dokumentationsfilme vergeben. Unter den 14 Kurzspielfilmen sucht die dreiköpfige Jury den Sieger von 2000 Euro. Unter allen Beiträgen wird ein Publikumspreis vergeben, der mit 1000 Euro dotiert ist. Außerdem vergibt die Hochschule für Nachhaltigkeit den Sonderpreis "Der Stachel" für die Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit.

Das Festivalteam hat viele Fäden gesponnen, die alle im Paul-Wunderlich-Haus zusammenlaufen. Neben dem Filmprogramm werden Lesungen, Konzerte und Comedy geboten.

Festival mit vielen Facetten

Das Festival beginnt am Sonnabend um 18 Uhr mit dem diesjährigen Eröffnungsfilm "Symphony of the Ursus factory". Mit Geräuschen und Körpergedächtnis spielen die ehemaligen Mitarbeiter der Ursus- Fabrik einen Arbeitstag in den nicht mehr existierenden Anlagen nach. Der Film dokumentiert ihre verloren gegangene Bindung im Produktionsprozess. Ein stolzer Beitrag zur Debatte über den industriellen Strukturwandel. Ab 20 Uhr werden drei weitere Filme gezeigt. Im Bereich Kurzspielfilm  läuft "Dimos Wald". Dimo ist ein Förster in einem bulgarischen Dorf. Im Sumpf der Korruption verliert er die Kontrolle über den Wald und wird mit der eigenen Hilflosigkeit konfrontiert.

"Die Kurzdokumentation "Anywhere" beleuchtet das Leben einer Zirkusfamilie, die die Traditionen des Zirkuslebens an ihre Kinder weitergibt. "Der Tod des Filmemachers" tritt in der Kategorie Animationsfilm an. Die Puppe Fidelius wacht ohne Erinnerungen in der Filmwerkstatt ihres Meisters auf. Fidelius – unschuldig und gutherzig – muss bald feststellen, dass er konstruiert wurde, um die Rolle des Superschurken zu spielen. Da ist der Konflikt vorprogrammiert.

Am Sonntag geht das Festival ab 16 Uhr weiter mit den Kurzspielfilmen "Xiao Yu" und "Something about Alex", den Animationsfilmen "Metamorphosis", "Die Elefanten werden glücklich sein", "Die Brücke der Broignes und "Sealand", den Kurzdokumentation "Kursmeldung" und "Eisberg Nationen" sowie dem langen Dokumentarfilm "Heimweh".

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