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Im Beisein lokalen Politikern aus dem Milower Land enthüllte Roger Lewandowski mit der Neu Dessauerin Marianne Kühn das erste Begrüßungsschild.
Im Beisein lokalen Politikern aus dem Milower Land enthüllte Roger Lewandowski mit der Neu Dessauerin Marianne Kühn das erste Begrüßungsschild. © Foto: Manuela Bohm
Manuela Bohm / 20.05.2019, 15:32 Uhr - Aktualisiert 21.05.2019, 09:22
Neu Dessau (MOZ) Zum Jubiläum seines 25-jährigen Bestehens präsentierte der Landkreis Havelland Begrüßungsschilder, die Verkehrsteilnehmer darauf hinweisen sollen, dass sie in den Landkreis einfahren. Zwölf solcher Schilder sollen nun an Kreis- und Bundesstraßen aufgestellt werden.

Im Südwesten des Havelland-Kreises werden seit Freitag vergangener Woche Pkw-, Lkw-, Krad- und Radfahrer an der Kreisstraße im Landkreis herzlich begrüßt. Dort, zwischen dem sachsen-anhaltinischen Kuxwinkel und Neu Dessau, Gemeindeteil im Milower Land, ist die erste Begrüßungstafel enthüllt worden. Elf weitere sollen ihr folgen. "Wie das Hauptgeschäft des Kreisstraßenbauhofes es zulässt, werden die Schilder nach und nach an ihren vorgesehenen Standorten aufgestellt. Bis September/Oktober werden wir durch sein", verspricht Landrat Roger Lewandowski.

Seit er sein Amt, vor drei Jahren, angetreten hat, haben ihn zahlreiche Zuschriften von Bürgern und Gästen des Landkreises erreicht. Sie fragten, warum es an den Kreisgrenzen keine Begrüßungsschilder, wie beispielsweise in Potsdam-Mittelmark, gebe. Das Jubiläum, wie Lewandowski sagt, habe sich dann angeboten, die Schilder designen zu lassen. Das übernahm das Potsdamer Unternehmen Fisch + Blume Design. Identitätsstiftend und einladend würden sie wirken.

Die Tafel mit Vor- und Rückseite sind in den gleichen Farben gehalten wie die Internetseite des Landkreises. Sie begrüßen die Einfahrenden mit der Silhouette von Schloss Ribbeck und erinnern mit einem Birnenbaum an Theodor Fontanes Ballade vom Herrn Ribbeck und seinen Birnen. Aus dem Landkreis Hinausfahrende verabschiedet die Tafel mit einem freundlichen "Bis bald" und der blauen Havel mit einem Segelboot. "Das weckt Sehnsucht auf mehr", erklärt der Landrat.

Die Schilder werden in den kommenden Wochen an der B 5, an der  Landesgrenze nach Berlin, östlich von Dallgow-Döberitz, an    der B 5 Richtung  Ostprignitz-Ruppin, nördlich von Friesack, an  der  B 102, an der  Kreisgrenze Ostprignitz-Ruppin, nördlich von Großderschau und im Süden an der   B 102 zur Kreisgrenze nach Potsdam-Mittelmark, östlich von Gapel sowie an der Bundesstraße 188 südwestlich von Großwudicke und an der    B 273 an der Kreisgrenze nach  Oberhavel, nordöstlich von Börnicke aufgestellt. Die Standorte an Kreisstraßen befinden sich bei Wansdorf, südlich von Priort, bei Klein Behnitz, an der Kreisgrenze zu Ostprignitz-Ruppin bei Neuwerder und südlich von Garlitz.

Als ersten Standort bei Milow wurde die Kreiszgrenze zum sachsen-anhaltinischen Landkreis Jerichow gewählt, um das Bewußtsein auf einen weniger bekannten Ort im Landkreis zu wecken. Dort, bei Neu Dessau erfuhr der Landrat, dass die dortige Kreisstraße dem Verlauf der ehemaligen Kleinbahn von Milow nach Genthin folgte. Gemeinsam mit Marianne Kühn aus Neu Dessau enthüllte er das Begrüßungsschild.

Bisher hat der Landkreis für die Aufstellung der Begrüßungsschilder nur Genehmigungen an Kreis- und Bundesstraßen. An den Landesstraßen, die in den Kreis führen, können die Tafeln nicht die Verkehrsteilnehmer begrüßen und verabschieden. 23 Straßen betrifft diese Absage.

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