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Trauung
Seit 32 Jahren erste Hochzeit in der Dorfkirche

Große Hochzeitsgesellschaft: Kurz vor der baupolizeilichen Sperrung des Bauwerks war die heutige Vorsitzende des Fördervereins Anette Hirseland die Letzte, die in der Harnekoper Kirche getraut wurde. Jetzt gaben sich an dieser Stelle vor zahlreichen Gästen Marie Brieger und Benjamin Bohl das Ja-Wort, erste Eheschließung nach 32 Jahren. Der Festgottesdienst schloss auch die Taufe des kleinen Fritz ein, der ebenso wie der Bräutigam zudem Geburtstag hatte.
Große Hochzeitsgesellschaft: Kurz vor der baupolizeilichen Sperrung des Bauwerks war die heutige Vorsitzende des Fördervereins Anette Hirseland die Letzte, die in der Harnekoper Kirche getraut wurde. Jetzt gaben sich an dieser Stelle vor zahlreichen Gästen Marie Brieger und Benjamin Bohl das Ja-Wort, erste Eheschließung nach 32 Jahren. Der Festgottesdienst schloss auch die Taufe des kleinen Fritz ein, der ebenso wie der Bräutigam zudem Geburtstag hatte. © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 27.06.2018, 06:00 Uhr - Aktualisiert 05.07.2018, 18:25
Harnekop (Thomas Berger) Nicht nur für Pfarrerin Barbara Kohler, sondern für viele Anwesende war es in doppelter Hinsicht ein ganz besonderes Ergebnis.

Schon der Anlass selbst war ein freudiger – eine Hochzeit. Doch bei dem Festgottesdienst, in dessen Rahmen sich am vergangenen Wochenende Marie Brieger und Benjamin Bohl feierlich das Ja-Wort geben, handelte es zugleich um die erste Eheschließung in der Harnekoper Kirche seit 32 Jahren. Vieles fiel an diesem Tag zusammen. So hatte auch noch der Bräutigam ebenso Geburtstag wie Söhnchen Fritz. Und da Verwandte und Freunde schon in einmal in so großer Zahl beisammen waren, wurde gleich noch die Taufe des Kleinen mitgefeiert.

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Als die Brautleute als Erste wieder durch die geöffnete Kirchentür nach draußen schritten, erwartete sie ein besonderes Spalier. Denn Benjamin ist sportlich beim Rahnsdorfer Ruderclub im Einsatz, die Vereinskameraden dort hatten sich mit erhobenen Rudern in Position gestellt. Eines dieser Stücke durfte das Brautpaar dann zersägen.

Vorsitzende Anette Hirseland hatte namens des Fördervereins Dorfkirche ein Apfelbäumchen überreicht und eine Kinderbibel für den Täufling. Seit Wiedernutzbarmachung der Kirche ist die erste Hochzeit ein weiteres wichtiges Zeichen.

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