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Die närrische Zeit endete am Wochenende in Groß Rietz, Pieskow und Zeust

Faschingssaison
Zampertouren zum Fastnachtsende

Cindy Teichert / 11.03.2019, 07:15 Uhr
Beeskow (MOZ) Vermutlich zum letzten Mal in diesem Jahr wurde am vergangenen Wochenende noch einmal gezampert und Fastnacht gefeiert. In Groß Rietz, Pieskow und Zeust ließ man die fünfte Jahreszeit etwas verspätet nach Aschermittwoch ausklingen.

"Hey das geht ab, wir feiern die ganze Nacht", sangen Jochens Jungs am Freitagabend im Festzelt in Zeust und die aufgeheizte Meute sang lauthals mit. Da man am Freitag ja auch den internationalen Frauentag feierte, erhielt jede Besucherin des Tanzabends zur Begrüßung ein Likörchen. Zu späterer Stunde verteilten die Gastgeber belegte Brote an die Feierlustigen. Diese griffen beherzt zu und freuten sich über die Gastfreundlichkeit.

Die ganze Nacht feierte man letztlich aber dann doch nicht durch. Alle Zeuster und die Kapelle mussten am Samstagmittag schließlich fit genug sein, um durch den Ort zu zampern. Wie erwartet, schafften es "Jochens Jungs" im Handumdrehen, das Stimmungsbarometer wieder richtig hoch zu treiben. Die jüngsten Zamperer in Zeust waren die zehn Monate alten Zwillinge Tino und Laila Scharnow, die das Treiben in von Mutti Monja genähten Smiley-Kostümen beobachteten. Was mögen sie sich in Anbetracht der wildgewordenen Erwachsenen wohl gedacht haben. Wild ging es auch bei der Pieskower Fastnacht mit "Elektra 68" her. Das Motto des abendlichen Programmes lautete Zirkus. Sehr kurzfristig musste dieses auf die Beine gestellt werden, aber dennoch war von Artistik, lustigen Tiershows bis hin zur Clownerie und einem abschließenden Showtanz alles dabei, was man erwartet. Zuvor wurde auch in Pieskow ausgelassen gezampert. Das Wetter hielt sich fast bis zum Schluss und es herrschte närrische Heiterkeit, an der nicht zuletzt die Lieberoser Musikanten beteiligt waren. Lustige Kostüme, wie die "Pieskower Gospelsingers" oder Kristin Anders und Marcus Hanke als Busenfreunde lenkten die Blicke auf sich.

Einen langen Marsch hatten die Narren in Groß Rietz, begleitet von den Oder-Spree Musikanten, vor sich. Von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends war man unterwegs. "Groß Rietz feiert in diesem Jahr sein 650-jähriges Jubiläum und aus diesem Anlass haben wir auch Leute eingeladen, die vor vielen Jahren mitzamperten, als wir noch eine reine Jugendfastnacht feierten" erzählte Jule Neidrich. Viele ließen sich nicht zweimal bitten und schlossen sich dem Zamperzug an. Am Abend wurde im Dorfgemeinschaftshaus mit "4&eins-Band" gefeiert. Das Programm der Groß Rietzer stand unter dem Motto Landliebe und zeigte Anekdoten aus dem Dorfleben. Aber auch eine Anspielung auf die 30er-Strecke durch den ganzen Ort wegen Lärmschutz gab es.

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