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Frisuren
Vokuhila liegt wieder im Trend

Sabine Rakitin / 09.04.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 09.04.2019, 16:57
Bernau (MOZ) Wenn die Friseur-Innung Barnim–Oderland alljährlich im Frühjahr ins Bernauer "Ofenhaus" ruft, ist der Saal gut gefüllt. Friseure aus allen Teilen Ostbrandenburgs lassen es sich nicht entgehen, den Meistern ihres Fachs auf die Finger zu schauen, wenn diese die neuesten Frisurentrends für Sie und Ihn sowie Vorschläge für passendes Make up bei den Damen auf der Bühne präsentieren.

Zurück zum Ende der 1970-er und Anfang der 1980-er Jahre, zurück zu Fönwelle und Stufenschnitten – so könnte das Motto dieser Saison auf einen Nenner gebracht werden. Bei den Damen wird kurzes Haar wieder in kompakter Form getragen, längeres Haar mit Lockenstab oder Glätteisen bearbeitet und voluminös frisiert. Frau trägt wieder (oder immer noch) Farbe. In diesem Jahr sind es die natürlichen Braun- und Rottöne, die im Trend liegen.

Das Modeteam der Innung Barnim-Oderland reiste durchs Land, um diese Trends aufzunehmen. Die Empfehlungen, die sie ihren Kollegen geben, sind, im Unterschied zu mancher Präsentation in vergangenen Jahren, auch an den Trägerinnen und der Alltagstauglichkeit orientiert. 

Am Sonntagnachmittag stellten im Offenhaus die Friseure aus dem Barnim und Märkisch Oderland ihre neuen Trends 2019 vor. Die Veranstaltung war gut besucht, von Fachleuten und es gab auch für die Leistung der Akteure  den Beifall, den sie verdient haben.
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Friseure und ihre Modelle

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So stellt Jana Zimmermann, Inhaberin eines Salons in Biesenthal, an ihrem langhaarigen Modell Alexandra die neuste Schnitttechnik vor. "Die Konturen unten bleiben voll, die Abstufungen dürfen nicht zu sehen sein", erklärt die Friseurmeisterin dem Fachpulikum.

Berufskollege Daniel Deutschmann aus Schönow kreiert an seinem Modell Manuela einen "Stufenhaarschnitt mit harten Konturen". Er wird später beim Föhnen auf eine Rundbüste verzichten und lediglich mit einer Bürste durchs kurze Haar fahren  – äußerst praktisch für Frauen, die wenig Zeit haben und trotzdem darauf Wert legen, gepflegt und gestylt auszusehen. 

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Frisurtrends der Saison

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"Ein Spiel zwischen Grund- und Basisschnitten" nennt Daniel Schwefel aus Wriezen den diesjährigen Modetrend. "Natürlich kann man jeden Schnitt personalieren", sagt er. "Wir arbeiten wieder viel mit dem Messer", erläutert der Friseurmeister und Mitglied des Innungsvorstandes aus Märkisch-Oderland. "Dadurch erhält das Haar viel Sprungkraft. Wichtig ist, dass ihr jedes Mal eine neue Klinge nehmt, bei jeder Kundin", spricht er die Kolleginnen und Kollegen im Publikum direkt an.

Daniel Schwefel ist es auch, der für eine Überraschung bei den Herren-Frisuren sorgt. Mit "Kiwi" hat er sich ein Modell von seinen Kollegen aus Eberswalde-Ostend "ausgeborgt". Der junge Mann trägt Vokuhila, also vorne kurz, hinten lang. Er kam, sah und siegte - jedenfalls am Sonntag bei Daniel Schwefel. "Ich liebe Vokuhila", bekennt der. Auf der Bühne bearbeitet er Kiwis Haarschnitt mit Föhn und Fingern. Heraus kommt Vokuhila in Mecki-Gestalt. Passend erklingt der Fußball-Evergreen von Klaus & Klaus "Es gibt nur ein’ Rudi Völler". Daniel Schwefel ist sich sicher: "Wenn Vokuhila die Männer erreicht hat, erreicht er auch die Frauen.". In manchen Damen-Ohren klingt das wie eine Drohung...

Ganz anders der Abschluss der diesjährigen Frisuren-Freigabe in Gestalt der "Young talents" - drei junge Friseurinnen aus Finowfurt, Fürstenwalde und Eberswalde-Ostend, denen künftige Auszubildende assistieren. Sie zeigen beispielsweise, wie mit schnellen Handgriffen aus langen Haaren eine partytaugliche Steckfrisur wird. Ihre Modelle tragen bereits die Trend-Haarfarben – natürliches Braun und Rot.

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