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Sonntag
Wilke oder Wilke? Frankfurt hat die Wahl

Thomas Gutke / 16.03.2018, 20:32 Uhr - Aktualisiert 18.03.2018, 11:12
Frankfurt (Oder) (MOZ) Am Sonntag wird Stadtgeschichte geschrieben: 48 862 Frankfurter entscheiden in der Stichwahl über den Oberbürgermeister für die nächsten acht Jahre. René Wilke (Linke/Grüne) hatte den ersten Wahlgang mit 43,3 Prozent gewonnen. Amtsinhaber Martin Wilke (parteilos) kam auf 20,3 Prozent. Der Sieger der Stichwahl braucht mindestens 15 Prozent der Stimmen aller Wahlberechtigten. Die Ergebnisse werden am Sonntag sowohl im Rathaus als auch auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht.

Die Geschichte der Stadtoberhäupter reicht mehrere Jahrhunderte zurück. Mit der Städteordnung 1809 wurde Kaufmann Friedrich Gottlieb Krüger am 17. August 1809 als erster von den Stadtverordneten gewählter Oberbürgermeister ins Amt eingeführt. Bis 1933, als die Nationalsozialisten ins Magistrat einzogen, hatte Hermann Friedrich Wilhelm von Kemnitz von 1871–1894 die längste Amtszeit. Erster OB nach Weltkriegsende war Ernst Ruge. Ihm folgten zwölf weitere amtierende, darunter mit Else Noack (1955–1960) und Lucie Hein (1960–1965) zwei Frauen. In der Übersicht nicht mit abgebildet ist Wolfgang Klaus, der 1965 für wenige Wochen die Amtsgeschäfte führte. Ihm folgte Fritz Krause, der es auf 25 Amtsjahre brachte. Nach der Wende war Wolfgang Pohl (SPD/1992–2002) der erste direkt gewählte Oberbürgermeister.

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