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Es gibt Streit zwischen Stiftung und Fördergesellschaft: Zwar soll der Turm der Potsdamer Garnisonkirche wieder errichtet werden. Doch was wirklich gebaut werden soll, ist indes noch unklar.


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Fundamentplatte für 90 Meter hohen Kirchturm soll mit 38 jeweils 38 Meter langen Betonpfählen gesichert werden

Garnisonkirche
Arbeiten zur Gründung des Fundaments gestartet

Rohre und ein Bohrkopf liegen auf der Baustelle des Turms der Garnisonkirche.
Rohre und ein Bohrkopf liegen auf der Baustelle des Turms der Garnisonkirche. © Foto: dpa/Bernd Settnik
dpa / 26.03.2018, 15:29 Uhr
Potsdam (dpa) Mit monatelanger Verspätung haben auf der Baustelle für den umstrittenen Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche die Arbeiten für die Gründung des Fundaments begonnen. „Nachdem nun das Altfundament an den vorgesehenen 38 Positionen mit einem Durchmesser von 1,50 Meter vollständig durchkernt wurde, haben nun die Arbeiten zur Herstellung der Gründung in 38 m Tiefe begonnen“, sagte Stiftungsvorstand Peter Leinemann am Montag auf Anfrage. Die Fundamentplatte für den 90 Meter hohen Kirchturm soll mit 38 jeweils 38 Meter langen Betonpfählen gesichert werden.

Die ersten beiden Bohrungen für die Gründungspfähle waren Ende vergangenen Jahres gescheitert. Daraufhin hatte die Baustelle zwei Monate lang still gestanden.

Unterdessen hat die Garnisonkirchenstiftung Gespräche mit zwei evangelischen Initiativen aufgenommen, die den Wiederaufbau der Garnisonkirche wegen ihrer preußisch-militaristischen Geschichte ablehnen. Dabei seien mit der Martin-Niemöller-Stiftung und der Initiative „Christen brauchen keine Garnisonkirche“ grundsätzliche Fragen zum Wiederaufbau und zum inhaltlichen Konzept erörtert worden, teilte die Stiftung am Montag mit. Über die Ergebnisse solle zunächst in den Gremien der Beteiligten beraten werden.

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