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Es gibt Streit zwischen Stiftung und Fördergesellschaft: Zwar soll der Turm der Potsdamer Garnisonkirche wieder errichtet werden. Doch was wirklich gebaut werden soll, ist indes noch unklar.


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Garnisonkirche
Neuer Bauantrag gestellt

Rohre und ein Bohrkopf liegen auf der Baustelle des Turms der Garnisonkirche.
Rohre und ein Bohrkopf liegen auf der Baustelle des Turms der Garnisonkirche. © Foto: dpa/Bernd Settnik
dpa / 23.04.2018, 16:23 Uhr - Aktualisiert 23.04.2018, 17:13
Potsdam (dpa) Wegen technischer Probleme bei den Gründungsarbeiten für den umstrittenen Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche ist die geplante Fertigstellung bis 2020 möglicherweise gefährdet.

Derzeit seien die Bauarbeiten drei Monate im Verzug, teilte Vorstand Peter Leinemann am Montag mit. Daher habe die Stiftung vorsorglich einen neuen Bauantrag bei der Stadt gestellt. Denn nach der Genehmigung aus dem Jahr 2013 würde die Frist für die Fertigstellung des 90 Meter hohen Kirchturms im Jahr 2020 auslaufen. Nach der Genehmigung eines neuen Bauantrags beginne eine neue Sieben-Jahres-Frist, so Leinemann.

Die Bohrungen für die 38 Meter langen Gründungspfähle waren Anfang des Jahres für zwei Monate gestoppt worden, nachdem zwei Versuche gescheitert waren. Ende Februar wurden die Arbeiten mit einem neuen Verfahren wieder aufgenommen. Inzwischen seien bereits 10 der 38 Pfähle gesetzt, berichtete Leinemann.

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