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Spatz verteidigt seinen Platz als häufigster Gartenvogel

Der Spatz ist weiterhin Brandenburgs häufigster Gartenvogel.
Der Spatz ist weiterhin Brandenburgs häufigster Gartenvogel. © Foto: MOZ/Oliver Voigt
15.05.2014, 09:00 Uhr
Potsdam (dpa) Der Spatz ist weiterhin Brandenburgs häufigster Gartenvogel. Das zeigt eine erste Bilanz der bundesweiten Zählung des Naturschutzbunds (Nabu). Danach landet der Haussperling auch in diesem Jahr wieder auf Platz Eins, gefolgt von Star und Amsel, wie die Naturschützer am Mittwoch mitteilten. Der Nabu hatte am vergangenen Wochenende zur zehnten "Stunde der Gartenvögel" aufgerufen. Dafür sollten Naturfreunde eine Stunde lang alle Vögel notieren, die sie im Garten, im Park oder vom Balkon aus sahen oder hörten.

Besorgniserregend sei in Brandenburg der Rückgang der Rauchschwalbe. Im aktuellen Ranking belegt diese Vogelart nur noch Platz 13. Nach Nabu-Angaben nahm ihre Zahl innerhalb eines Jahres um 25 Prozent ab. Weil die Menschen keine Schwalbennester mehr an Wohnhäusern, Nebengebäuden und Ställen duldeten, halte der Abwärtstrend weiter an. Mit der Aktion "Schwalben willkommen" will der Nabu für mehr Akzeptanz bei Hauseigentümern werben.

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Ein Vogelfreund 15.05.2014 - 12:02:00

An die Redaktion: Welcher "Spatz"?

Da gibt es den Haus- und den Feldsperling. Werden beide Arten betrachtet oder nur eine davon? Ich bitte die Redaktion um eine differenzierte Aussage.

Grünes Deutschland 15.05.2014 - 09:45:45

Wohlstandslebensverhältnisse

Die Rauchschwalben ziehen sich ganz von allein aus unserer Region zurück. Und warum? Weil die kleinen, singenden Künstler nicht mehr die Natur vorfinden, wie es sie noch bis 1989 gab (nur noch Monokulturen auf den Äckern). Die Kleinlandwirtschaft ist fast garnicht mehr vorhanden. Wer hält sich noch auf seinem Grundstück Tiere wie Hühner, Enten, Gänse, Kaninchen oder Schweine, Rinder oder Schafe? Kartoffel- und Futterrübenanbau gibt es so gut wie gar nicht mehr. Das sind die benötigten Lebensräume für die Rauchschwalben. Denn sie sind Insektenvertilger. Und wo es nach Mist riecht, fühlen sie sich wohl.

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