Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Was aus First-Solar-Mitarbeitern geworden ist

Neuer Job oft außerhalb Frankfurts

Annette Herold / 02.12.2013, 07:50 Uhr
Frankfurt (MOZ) Etwa die Hälfte der Ex-First-Solar-Mitarbeiter aus der dritten Transfergesellschaft hat außerhalb Frankfurts einen neuen Job gefunden. Davon seien etwa 50 Prozent jetzt in Berlin beschäftigt, berichtet Arbeitsagenturchef Jochem Freyer. "Der Rest verteilt sich." So wisse die Agentur von erfolgreichen Bewerbungen nach Dresden, Stuttgart und Weißwasser.

Es handele sich bei diesen Zahlen natürlich nicht um repräsentative Angaben zum Frankfurter Arbeitsmarkt, hebt Freyer hervor, wohl aber um einen Hinweis auf dessen Gesetzmäßigkeiten. "Der Arbeitsmarkt kennt keine Stadtgrenzen." Insofern sei es äußerst sinnvoll, wenn die Stadt gemeinsame Wirtschaftsplanungen mit dem Umland anstelle, um den Wohlstand ihrer Bewohner zu erhöhen. Zuletzt hatte Eisenhüttenstadt erklärt, sich angesichts eigener Haushaltsengpässe vom nächsten Jahr an nicht mehr in der Finanzierung des Investorcenters Ostbrandenburg (Icob) zu beteiligen.

Angesichts von ins Schlingern geratenen Frankfurter Unternehmen weist Jochem Freyer auch auf einen Trend hin, dass sich deren Mitarbeiter verstärkt nach neuen Jobs umsehen. Das gelte etwa für Beschäftigte des Callcenters von Walter Services. "Die Mitarbeiter suchen nach einem vielleicht sichereren Hafen." Gerade in der Callcenterbranche stünden die Chancen nicht schlecht. "Das Negativimage stimmt in vielen Fällen mit der Realität nicht überein", sagt Freyer. "Wer da Arbeit sucht, hat in Frankfurt beste Chancen."

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
LESER DER MOZ 03.12.2013 - 15:32:41

FRANKFURT ODER NICHT FRANKFURT MAIN

Wie man als Arbeitsargenturchef so eine Grütze von sich geben kann ist mir schleierhaft ? Da handelt es sich ja wohl um die Vorstufe von Wahrnehmungsverlust ! (beste Chancen)Es ist hier die Rede von Frankfurt Oder nicht Main !! Die Leute werden dort mit Hungerlöhnen abgespeisst ! Und es ist doch wohl ein Armutszeugnis für die Arbeitsargentur wenn die Menschen nun weit entfernt von ffo arbeiten ! Aber dies kann sich der feine Herr Freyer wohl kaum vorstellen wenn er abends im Sessel sitz und sein Gehalt auf den Kontoauszug sieht !!!

edwin 02.12.2013 - 14:24:00

"Davon seien etwa 50 Prozent jetzt in Berlin beschäftigt"

Na, da können ja Stadt und Arbeitsagentur stolz darauf sein. Der Rest von getgoods wird bald folgen.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG