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Platz zwei ist nur Momentaufnahme

Traf bislang achtmal: Marcel Georgi (1. FCF)
Traf bislang achtmal: Marcel Georgi (1. FCF) © Foto: FOTO Michael Benk
Hans Eberhard / 24.10.2014, 18:50 Uhr
Frankfurt (MOZ) Der gegenwärtige 1. FC Frankfurt mit einem technisch starken und torhungrigen Marcel Georgi weckt ein wenig Neid und Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen. Und der 2. Rang in der Brandenburgliga-Tabelle lässt einige der wenigen Fans schon mal wieder vom Oberliga-Aufstieg träumen.

Genährt wird der Wunsch nach höheren Fußball-Regionen durch gute bis sehr gute Leistungen vor allem auswärts - und durch mutiges Offensivspiel. Das alles ist am Sonnabend in der Heimpartie gegen den Werderaner FC (Anstoß 14 Uhr) neu zu beweisen, inklusive einer hoffentlich stabiler gewordenen Defensivabteilung.

Die Oberliga wird allerdings ein Traum bleiben - vorerst. Das macht der Fußballclub, der zu Saisonanfang schlichtweg "oben mitspielen" als Ziel nannte und immer noch nennt, auf neue Nachfrage deutlich. Schließlich sei die gegenwärtige Tabelle nach nur einem Viertel der Saison lediglich eine Momentaufnahme. Und nach den Havelstädtern aus Werder kommen die "Brocken" Sachsenhausen (A/derzeit Fünfter) und Spitzenreiter Neuruppin (H). "An der Spitze bleibt es eng, kann man mit einer Niederlage schon mal fünf Plätze verlieren", skizziert Manager Heiner Krafzik die Lage.

Sportlich gesehen könnten die Frankfurter mit einigen Verstärkungen sicher in der Oberliga bestehen, doch wirtschaftlich ist das nach der Insolvenz des Hauptsponsors getgoods im November 2013 mit breiter finanzieller Auswirkung derzeit nicht zu stemmen.

"Die Rahmenbedingungen dafür stimmen nicht", urteilt auch Frieder Andrich. "Da müsste viel geändert, investiert werden", ahnt der Cheftrainer.

Wie Krafzik bestätigte, wird der Platz am Mittelweg zum Jahresende abgegeben. Da trainieren gegenwärtig noch die zweite Herren-Mannschaft und die Frauen. "Stück für Stück" ziehen jetzt beide Teams in den neuen Sozialtrakt im Stadion um. "Da werden jetzt alle etwas enger zusammen rücken müssen", fordert der Sportliche Leiter. Das habe jedoch nichts mit finanzieller Notlage zu tun, sondern: "Gewiss ist das auch eine Kostenfrage von mehreren tausend Euro im Jahr, aber wir wollen in erster Linie Kräfte und Mittel zweckmäßig bündeln." Einsparpotenziale müsse man vernünftigerweise nutzen.

Hinsichtlich der Trainingszeiten im großen Stadion, auf dem Flutlicht-Kunstrasen oder auf dem beleuchteten Hartplatz am Buschmühlenweg hat Vorstandsmitglied Maik Winkel die Planung und Organisation übernommen, koordiniert die Übungs- und Spielzeiten.

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Regionalsport Frieder Andrich Momentaufnahme Marcel Georgi Begehrlichkeit

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Frankfurter 25.10.2014 - 11:27:14

Phrasen,

nichts als Phrasen. Zitat, MOZ 08.08.1012: "Der Brandenburg-Ligist 1. FC Frankfurt hat große Ziele. Die Mannschaft will in den kommenden zwei bis drei Jahren in die Fußball-Oberliga aufsteigen." Außerdem beabsichtigte der Vorstand im Sommer 2012 in fünf Jahren mindestens zwei Klassen höher zu spielen. Nun heißt es MOZ 25./26.10.2014: "Die Oberliga wird allerdings ein Traum bleiben..." Realität: Die Quantität (Mitgliederzahl !!!) ging alarmierend zurück, die Qualität - in einer sportlich schwachen Liga - ebenso. Eine Schwalbe (sprich gutes Spiel) macht noch keinen Sommer. Die zweite Vertretung des "führenden" Frankfurter Klubs war noch nie so weit ins uferlose abgeglitten. Die Fusion(en) hat (haben) außer verärgerte Anhänger nichts eingebracht.

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