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Neues Zuhause in alten Kasernen

Feierliche Stunde: Oberbürgermeister Martin Wilke überreicht Carola Leschke und Michael Schönherr (von links) den Hanse-Preis. Daneben Prof. Werner Benecke (Viadrina) und Ulrich Junghanns (Präsident des Hanse-Clubs)
Feierliche Stunde: Oberbürgermeister Martin Wilke überreicht Carola Leschke und Michael Schönherr (von links) den Hanse-Preis. Daneben Prof. Werner Benecke (Viadrina) und Ulrich Junghanns (Präsident des Hanse-Clubs) © Foto: Winfried Mausolf
Heinz Kannenberg / 14.11.2014, 07:24 Uhr
Frankfurt (MOZ) Die Wohnpark-West Gesellschaft mit ihren Unternehmern Carola Leschke und Michael Schönherr wurde am Mittwochabend mit dem Hanse-Preis 2014 ausgezeichnet. Geehrt wurde das größte private Konversionsprojekt in Ostbrandenburg.

Zwölf Millionen Euro wurden seit 2011 vor allem durch die Wohnpark-West Gesellschaft auf dem Areal der Roten Kaserne in Frankfurt-West investiert. OB Martin Wilke (parteilos) würdigte in seiner Laudatio das sehr gelungene Konzept des Wohnparks West. Hier sei eine Stadt in klein entstanden. "Auf diesem Areal in denkmalgeschützten Gebäuden ist ein Konzept für Wohnen in der Zukunft entwickelt worden", betonte Wilke. Der Wohnpark biete Möglichkeiten des gemeinsamen Lebens und Wohnens von drei Generationen und sei auch eine Heimstatt für die Einrichtung des Wichernheimes. 90 Prozent der Wohnungen seien behindertengerecht gestaltet.

Wilke dankte den Unternehmern Carola Leschke und Michael Schönherr, sich mit diesen Investitionen für zukunftssichere Wohnquartiere engagiert und auch mit unternehmerischem Risiko am Stadtumbau maßgeblich zu beteiligen. Die inzwischen zwölf Millionen Euro investierten Mittel seien zumeist auch in Form von Aufträgen städtischen oder regionalen Unternehmen zugute gekommen.

Der Präsident des Hanse Clubs Wirtschaft für Frankfurt und Eisenhüttenstadt Ullrich Junghanns hob die Beharrlichkeit der beiden Unternehmer hervor. Es habe seit dem Freizug der Roten Kasernen durch die Sowjetarmee 1994 nahezu 17 Jahre gedauert, bis das Projekt starten konnte. Der Hanse Club wolle mit der Auszeichnung der Wohnpark-West Gesellschaft auch das besondere unternehmerische Engagement bei der Schaffung von Wohnraum mit sozialer Verantwortung jenseits öffentlicher Kassen würdigen. Junghanns verwies darauf, dass der Hanse-Preis unternehmerische Chancen und Risiken abbilde. "Chancen können durchaus auch mal in ein Scheitern umschlagen", betonte er. Er bezog sich dabei auf die Vergabe des Hanse-Preises 2013 an das Unternehmen getgoods. Wenige Wochen nach der Preisverleihung hatte das börsennotierte Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Nach Angaben von Michael Schönherr sind auf dem Areal in Frankfurt-West rund 10 000 Quadratmeter in sieben Gebäuden saniert. 270 Menschen hätten in neu geschaffenem Wohnraum in den über 100jährigen Kasernengebäuden ein neues Zuhause gefunden. Demnächst wolle man weitere 18 altersgerechte Wohnungen schaffen. Schönherr verwies auf den wachsenden Bedarf solcher Wohnungen in Frankfurt. Er räumte ein, dass es momentan noch an der Finanzierung der gusseisernen Tore fehle. Aber auch sie würden folgen.

Carola Leschke erinnerte sich an die ersten Begehungen auf dem Gelände 2010: "Damals wuchsen Birken nicht nur auf dem Gelände, sondern auch in den Häusern." Sie verwies auf den hohen Stellenwert von Denkmalschutz bei diesem Projekt. "Denkmalschutz darf jedoch nicht Selbstzweck sein. Die sinnvolle Nutzung der Gebäude stand von Anfang im Mittelpunkt der Arbeit des Unternehmens mit den Behörden des Denkmalschutzes", sagte Leschke.

Prof. Werner Benecke von der Viadrina stellte in einem Festvortrag die Leistungen des Unternehmens in einen kulturhistorischen Kontext. Militärkasernen seien nicht anders als Kirchen verlässliche Orientierungshilfen einer Stadt. Frankfurt habe dabei aus Sicht des sowjetischen Militärs zu den bedeutendsten Standorten in der DDR gespielt. Die neue Nutzung der Kasernen für Wohnen bezeichnete er als eine hervorragende Entwicklung.

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gentrifizierter Wutbürger 19.11.2014 - 21:20:09

@Normalbürger

Wissen Sie, darüber, dass das Kettenhaus, der Kiliansberg, und auch die Häuser in Sobkowskistr. gerettet wurden bin ich auch froh. Das ist wie gesagt ehaltenswürdige Architektur, die für ein bestimmtes Mieterklientel auch sicher attraktiv ist. ABER Das waren auch vorher schon Wohnungen, und die stehen auch nicht im direkten Widerspruch zu den Stadtumbauplanungen mit der Stärkung des Stadtzentrums, da sich diese alle im Zentrumsbereich befinden. Hier geht es aber um faktischen Wohnungsneubau, für den ganz offensichtlich um wenigstens etwas Gleichgewicht beizubehalten anderswo Wohnraum vernichtet werden musste, der wie Herr Träthner so schön ausführte, gerade das Korrektiv für den Mietspiegel war, der diesen wenigstens etwas im Fastglkeichgewicht gehalten hat. Sehen Sie den Unterschied?

Sepp Träthner 19.11.2014 - 17:56:19

@Andreas Berger

FALSCH! Bevor Sie etwas schreiben sollten Sie sich erst mal informieren. Zitat Wikipedia: "Altschuldenhilfe ... Da die Unternehmen durch die immer noch vorhandenen restlichen Altschulden und mittlerweile auch durch Neuschulden stark belastet waren und der Leerstand weiter stieg, wurde das Gesetz im Jahr 2001 dahingehend geändert, dass Wohnungsunternehmen mit einem Leerstand von über 15 Prozent die Altschulden von abgerissenen Gebäuden erlassen wurden. Es erfolgt also eine Förderung des Abrisses, verbunden mit dem Erlass der Altschulden. Die Regelung zur Altschuldenentlastung lief Ende 2013 aus." Ebenfalls Falsch ist Ihre unreflektierte Behauptung, dass der WoWi-Vorgänger (gilt auch für den Wohnbau-Vorgänger) für den Bau von NB Kredite aufgenommen hätte. Richtig dagegen ist, dass in der DDR der Wohnungsbau zentral gesteuert und faktisch auf Betriebe Genossenschaften und Kommunen ausgegliedert wurde, die ungefragt die finanziellen Mittel zum Neubau bekommen haben mit der Auflage Wohnungen zu bauen, und dafür für nicht Kostendeckende Mieten vermieten mussten. Es war nach dem System der DDR nie geplant, dass die so genannten (eigentlich aufgezwungenen) Kredite zurückgezahlt werden. Das wollte aber die BRD nach der Wende mit Ihrer Treuhand nicht "verstehen"... (fragen sie aber bitte nicht warum, denn dann wäre ich gezwungen, wenn ich ehrlich sein soll, DInge zu äußern die aus Sicht der Staatsanwaltschaft strafrechtlich relevant wären...) Richtig ist natürlich, dass der Mietspiegel auch in NB greift. ABER hier bei den nicht luxusmodernisierten sondern nur vernünftig instand gehaltenen Häusern mit deren Bestandsmieten die als Niedrigmieten den Mietspiegel in einer noch relativ ausgeglichennen Wage halten würden. Wenn aber genau diese Wohnungen weggerissen werden, fällt genau dieses Korrektiv nach unten weg und treibt den Mietspiegel nach oben. Und es müssen nicht alle Häuser in NB gleich vollmodernisiert werden. Instandhalten reicht hier völlig... Und RICHTIG ist natürlich auch Ihr Satz: "Preiswert und schön wohnen, ist in Frankfurt (Oder) vorbei." Der Grund dafür ist aber neben einigen anderen Dingen vor allem eben genau das was den Wutbürger da auf die Palme bringt, und übrigens nicht nur diesen...

Andreas Berger 18.11.2014 - 12:25:36

@GENTRIFIZIERTER WUTBÜRGER

Ihre Wut in allen Ehren. Top sanierte Würfelhäuser mit viel Grün und Kinderspielplätzen, Straßenbahnanschluss , Supermarkt, Schule u.s.w. hätte ein gelichtetes Neuberesinchen bieten können. Doch auch dort würde der Mietspiegel in Form der Vermieter skrupellos zu schlagen. Saniertes Bad und Küche mit Fenster und Fliesen,. Neuer Fahrstuhl und vielleicht veränderter Schnitt der Wohnungen sind teuer durch die Folgemieter zu bezahlen. Dazu lasten noch die Altschulden aus dem Einigungsvertrag auf diesen Häusern. Der Vorläufer der WoWi hatte zum Bau der Blöcke in Neuberesinchen Kredite in der DDR aufgenommen. Doch mit dem Abriss der Blöcke in NB erfolgt auch eine Entschuldung. Welcher Kaufmann rechnet da nicht mit? Für die Sanierung von ehemaligen Militärflächen gibt es große Beträge. Etwas Besseres kann einem Sanierer nicht passieren. In der Schlussrechnung sind die Bewohner der ehemaligen Kasernen nicht schlecht weggekommen. Mieter in sanierten DDR-Bauten im Frankfurter Zentrum müssen seit der Bestätigung des Mitspiegels durch die so sozial eingestellten Abgeordneten, sehr tief in die Tasche greifen. Preiswert und schön wohnen, ist in Frankfurt (Oder) vorbei.

Normalbürger 17.11.2014 - 22:39:47

So kann man das sehen...

Gut, das ist Ihr Standpunkt und den kann ich akzeptieren - es sind sogar Argumente dabei, die mich überzeugen - aber das ist nicht der Punkt, der mich bewegt hat, diese Investoren zu loben. Ich freue mich tatsächlich ehrlichen Herzens über die geretteten alten Häuser und vollendete Investruinen ( z.B. Buschmühlenweg ). Dafür nehme ich sozusagen auch eine öffentliche Ehrung in Kauf. Ich finde es auch irgendwie nicht schlimm, dass die Damen und Herren auch Stadtverordnete sind und nun u.U. Entscheidungen treffen( müssen), die ihren wirtschaftlichen Interessen entgegenkommen... so funktioniert nunmal dieses unseres System. Persönlich ärgert mich zum Beispiel, wenn in Neuberesinchen oder im Südring die "ungeliebten", bezahlbaren Wohnungen abgerissen werden und an gleicher Stelle oder dicht daneben Neubauten als Mehrfamilienhäuser gebaut werden...

gentrifizierter Wutbürger 17.11.2014 - 01:15:28

@Normalbürger

Sie schreiben: "Was bitte ist denn die Alternative ? Streichung von Denkmallisten ?" Nein natürlich nicht! Gute Architektur ist selbstverständlich zu erhalten, wenn man es sich leisten kann. Das darf aber natürlich nicht dazu führen, dass die Stadt und deren Bürger daraus einen Schaden ziehen. Steigende Mieten sind aber ein Schaden für die Stadt (siehe KdU bei Hartz 4) und für seine Bürger. Und mir ist nicht bekannt, dass hier die Fördermittel für preiswerten Wohnraum mit einer Preis- und Belegungsbindung ausgereicht wurden. (Wenn ich mich irre, bitte korrigiert mich) Ich hab mich aber darüber geärgert, dass hier so getan wurde, als ob diese Bauherren auch noch Helden sind. Dafür haben Sie mir einfach zu wenig an die Frankfurter Durchschnittsbürger als Menschen gedacht, als Sie hier tätig wurden, sondern nur als potente Kunden (Mieter). Das ist natürlich legitim, aber eben nichts wofür man einen Orden bekommen sollte. Weiter schreiben Sie: "Und an dem sogenannten Stadtumbau/ Abriss in Süd/Nord/Neuberesinchen sind die Sanierer und Vermieter von West nicht schuld !!!" Da muss ich nun aber hinsichtlich einiger Akteure ganz laut Veto rufen. Denn darunter sind auch Verantwortliche Stadtverordnete und Lobbyisten, die an eben diesem undifferenziertem und Menschen vertreibendem Stadtumbau/ Abriss in Süd/Nord/Neuberesinchen sehr Wohl und vor allem direkt schuld sind. Niemand, selbst ich, hat etwas gegen Wohnungsneubau, wenn es dafür Interessenten gibt, die sich diesen auch leisten können und wollen. Aber wenn ein Großteil von Interessenten für diese Wohnungen aus einer kritikwürdigen Stadtumbaupolitik resultiert, und der eigentlich gar nicht umziehen wollte, dann wirds schon anrüchig. Und wenn dann noch der ortsübliche Mietzins in Folge des Zusammenspiels von Abriss und Neubau in die Höhe schnellt (siehe Mietspiegel) dann ist da etwas im Gange, was der Allgemeinheit schadet, und dann haben die Profiteure aus dieser Misere nicht auch noch einen Orden verdient.

Normalbürger 16.11.2014 - 22:51:15

Ohne Schaum vor dem Mund...

Also, ich persönlich als Bewohner eines denkmalgeschützten Hauses im stadtzentrumfernen Stadtteils West begrüsse von ganzem Herzen und bei vollem Verstand die Preisverleihung an die Damen und Herren Preisträger !! Es sind aus Ruinen attraktive Wohnbauten geschaffen worden und natürlich verdienen damit die Investoren auch irgendwann Geld... das müssen sie aber auch und das gönne ich ihnen auch. Es wird übrigens auch niemand gezwungen, eine Wohnung dort zu mieten - im Gegenteil es gibt mehr Interessenten als Wohnungen, Ich hoffe wirklich, dass die noch verbliebenen Ruinen saniert werden und auch ordentlich Fördermittel fliessen... die bezahle ich als steuerzahlender Bürger gerne... Was bitte ist denn die Alternative ? Streichung von Denkmallisten ? Und an dem sogenannten Stadtumbau/ Abriss in Süd/Nord/Neuberesinchen sind die Sanierer und Vermieter von West nicht schuld !!!

3.stellv.Bürgermeister ad Club co 16.11.2014 - 21:27:25

gut beschrieben

die letzten 2 Kommentare sagen die Wahrheit. Clubs beweihräuchern sich gerne selbst.

Roman Tisch 14.11.2014 - 23:45:37

@gentrifizierter Wutbürger

G E N A U S O ist das. Es wird auch mehr als DRINGLICHST erforderlich, daß das SINNLOSE ANHÄUFEN von Schulden durch Politiker vom Bundestag bis zur kreisfreien Stadt unter Strafe gestellt wird. Der oberste Dienstherr der Politiker ist jeder einzelne Mensch, und deren Geld wird verbrannt und auf den Konten der Politiker angehäuft. Sie sind die einzigen, die ihr Einkommen selbst festlegen oder beliebig erhöhen können - mit welchem Recht eigentlich ? Und anschließend feiern sie sich selbst für ihren fabrizierten Schwachsinn. Hoch solln sie leben ...

gentrifizierter Wutbürger 14.11.2014 - 23:12:03

@Frau Matzker

sorry, aber etwas dämlicheres als Ihren Beitrag hab ich schon lange nicht mehr gelesen... In welcher absurden Gedankenwelt leben Sie eigentlich, um bei einem profitorientiertes Bauprojekt an Opfer der beiden Weltkriege die von Deutschland ausgingen, erinnern zu wollen. Und bitte erzählen Sie jetzt nicht, Frau Leschke und Herr Schönherr haben hier Geld investiert um an die armen Rekruten die in den Kriegen geopfert wurden zu erinnern. Diese Art von Gedenken sind nur bescheuert, und auch sowas von Fehl am Platz und beleidigen eigentlich nur die Opfer des deutschen Militarismus, an die Sie derart abstrus versuchen zu erinnern. Dieses Wohnviertel ist kein Denkmal, sondern ein absurder Auswuchs des in FFO schieflaufenden Stadtumbaus. Hier wurde Wohnraum teuer und natürlich auch mit Fördermitteln geschaffen, von einer internen Investorenclique, die sich dann auch noch selber Preise dafür verleiht, während in einem genauso weit und weiter vom Stadtzentrum entfernten Wohngebiet den Menschen die dort seit den 70er Jahren eine Heimat gefunden haben, wo die Infrastruktur mindestens genauso gut ist, und wo es mehr Grün und gewachsene Nachbarschaft gibt bzw. gab, die Wohnungen unter dem Hintern weggerissen werden. Diese Logik kann man keinem erklären. Bestehender und vor allem preiswerter Wohnraum, der zumindest zum Teil (Hochhäuser Würfelhäuser und auch schön ruhig und grün gelegene Blöcke) nachgefragter Wohnraum wird mit dem Argument der Stärkung des Stadtzentrums gegen den Willen von Mietern abgerissen um dafür an anderer Stelle mindestens genausoweit vom Stadtzentrum entfernt neue Wohnungen teuer zu bauen, und dafür auch noch Fördermittel zu verschwenden, wobei gleichzeitig nach Fördermitteln geschrien wird, um von Menschen bewohnte Wohnungen, die gerne in Ihren Wohnungen wohnen, abzureißen. Nö mein Gedenken richtet sich bei solchen Ehrungen an die Menschen, die sinnlos aus Ihren Wohnungen vertrieben wurden und werden, mit dem Argument, dass es zu viele Wohnungen gäbe, während hier neue und teurere Wohnungen gebaut und bejubelt werden. Nein, sas ist keinen Preis wert, sondern eigentlich nur ein Schlag in die Fresse von den betroffenen Mietern deren Wohnungen gegen Ihren Willen abgerissen wurden. Wert wäre es nur, den dafür Verantwortlichen, die Menschen ihre Wohnung wegnehmen und den Mietpreis durch Neubau in die Höhe treiben, einfach mal genauso in die Fresse zu hauen. Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich ko..en möchte.

Stasiopfer 2012 14.11.2014 - 11:16:11

Ein Schelm....

...hoffentlich wurde von all den Millionen auch ein Teilbetrag in den zukünftigen Brandschutz investiert. ;o)

Rosalinde Matzker 14.11.2014 - 11:08:22

2 x Glückwunsch

Der erste Glückwunsch für den Hansepreis. Doch der zweite Glückwunsch ist viel wichtiger und bedeutsamer. Für die Vorbereitung des 1. und des 2. Weltkrieges wurden hier in den alten Kasernen junge Soldaten ausgebildet um anschließend auf den Schlachtfeldern Europas zu sterben. Aber auch die weitere Nutzung durch die "Rote Armee" bedeutete intensive Aufrüstung und die Teilnahme der dort stationierten sowjetischen Soldaten an der Niederschlagung der Revolution 1968 in der CSSR. Viele Schicksale heben diese Mauern erlebt. All das sollte man sich durch den Kopf gehen lassen und sich ganz natürlich freuen, dass jetzt hier und heute auf diesem Gelände Wohnungen geschaffen wurden. Der Gedanke "Schwerter zu Pflugscharen" ist hier an der Frankfurter August-Bebel-Straße sehr gut umgesetzt worden. Dieser Umbau wurde von Frankfurtern Unternehmern und ihren Beschäftigten für Frankfurter Bürger realisiert. Gut gemacht!

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