Dafür kommt er an den Drachen Siveth, der, um genau zu sein, weiblich ist. Und sie speit auch nicht Feuer, sondern Eis. Darüber hinaus ist das Schuppenpanzer-Tier ebenso sauer auf den König wie der Bauernjunge. Denn wie sich herausstellt, war der Überfall nicht Zufall, sondern Auftrag. So hat das eigenartige Duo einen gemeinsamen Feind. Den zu besiegen allerdings wird schwer. Nicht nur, dass Lucas so gar kein Talent für den bewaffneten Kampf hat. Siveth erweist sich dazu als recht zickiger Zeitgenosse.
Wer hätte vor knapp einem Vierteljahrhundert vermutet, dass der Drachengeschichte so ein langes Leben beschert sein wird. Mittlerweile schauen wir auf Folge Nummer 5. Dass die ursprüngliche Geschichte irgendwie fortgeführt würde, kann man allerdings nicht behaupten. Gefühlt erleben wir der Plot in einer Variation wieder neu. Wirklich eine Premiere feiert nur der weibliche Drachen, dem dazu im OriginalHelena Bonham Carter recht unterhaltsam die Stimme gibt. Das war’s dann aber schon an Glamour. Denn bei allem Bemühen merkt man der Produktion an, dass das Budget knapp war. Dennoch sind ausgerechnet die CGI-Effekte vor allem in Sache Drachen gut gelungen.
Schlussendlich wohl eher ein Stück für all jene Fantasy-Freunde, die von fliegen Drachen nicht genug bekommen können.
Genre: Fantasy; FSK: 12 Jahre; Laufzeit: 97 Minuten; Regie: Ivan Silvestrini;Helena Bonham Carter, Joseph Millson, Jack Kane; USA 2020