Nach einer schweren Kopfverletzung will Army-Ranger Jackson Briggs unbedingt wieder zurück in den Einsatz. Doch die Entscheidung darüber fällt nur mit Lulu. Der belgische Schäferhund gehörte mit zum Ranger-Team und soll nun an der Beerdigung seines Herrchens teilnehmen. Briggs fällt die Aufgabe zu, das zu gewährleisten.

Held und Kampfmaschine

Allerdings ist der drahtige Vierbeiner genau das, was man sich unter einem Kampfhund vorstellen muss. Eine Maschine, schwer unter Kontrolle zu bekommen. Und mit der muss sich Jackson nun einmal quer durchs halbe Land begeben, um seinem Kumpel die letzte Ehre erweisen zu können. Doch nicht nur für Briggs steht viel auf dem Spiel. Denn trotz tollem Einsatz, Verwundung und Auszeichungen wartet auf Lulu nicht unbebingt ein unbeschwertes Veteranen-Dasein.
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Schon an der Seite von Sandra Bullock zeigte Channing Tatum in „Lost City“, dass er trotz seiner Statur humorvoll den mitunter Benachteiligten darstellen kann. In seinem neuen Film jedenfalls hat ganz klar der Schäferhund das Sagen. Nie macht Briggs den Eindruck, als würde er die Situation bestimmen. Zusammen mit Reid Carolin hat der Schauspieler auch Regie geführt und dabei tunlichst unterlassen, das Verhältnis Mensch-Hund ins Lächerliche zu ziehen. Im Gegenteil.

Zwischen Komödie und Drama

Der Trailer verspricht zwar geradezu eine Komödie, auf die volle Länge betrachtet ist „Dog“ allerdings eher eine Mischung aus lustig und nachdenklich. Denn thematisiert wird schon sehr deutlich der Umgang der Army mit ehemaligen Helden, egal ob menschlich oder tierisch. Und selbst die Zielrichtung dessen, wofür der Hund ausgebildet wurde, bekommt in einer Szene zumindest ein fragwürdig. Am Ende bleibt ein durchaus abwechslungsreicher Roadtrip mit teils zu erwartendem Ausgang. Und der Regisseur wie Hauptdarsteller beweist, dass er eine Geschichte gut allein bewerkstelligen kann.

Dog

Genre: Komödie/Drama; FSK: 12 Jahre; Laufzeit: 101 Minuten; Verleih: Leonine; Regie: Reid Carolin, Channing Tatum; Channing Tatum; USA 2022