Während sie den Müll entsorgt gerät Madison Taylor in eine Schießerei und wird dabei verletzt. Schlimmer noch als die Schmerzen ist jedoch der Umstand, dass die Täter die junge Frau als lästige Zeugin ausschalten wollen.
Und die wissen genau, wo sie sie finden. Denn für eine Schussverletzung kommt nur das Trauma Center im örtlichen Krankenhaus in Frage. Hier liegt auch noch Madisons jüngere Schwester nach einem Asthma-Anfall. Da es sich bei dem Toten um eine Cop und noch dazu um den Partner von Steve Wakes handelt, ist der natürlich darauf bedacht, der möglichen Täter habhaft zu werden, wenn die sich der Zeugin nähern. Was der Lieutenant nicht ahnt, die Gesuchten sind selbst Polizisten und haben damit unbeschränkten Zutritt zum Krankenhaus, das Wakes eigentlich sicher präpariert hatte.

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Bruce Willis als Cop und die Action-Welt ist in Ordnung. Wobei hier der Die-Hard-Star etwas in den Hintergrund tritt. Denn den Hauptteil der Handlung muss Nicky Whelan bestreiten, die auf verschiedenen Krankenstationen um ihr Leben als Madison kämpft. Der Plot ist eigentlich recht einfach gestrickt und basiert im Prinzip auf dem Katz- und Maus-Spiel. Irgendwann geht’s dann nicht mehr und Auftritt Willis als taffer und korrekter Gesetzeshüter.

Straffe Action

Matt Eskandari erzählt die Geschichte straff und ohne Schnörkel, erfahrene Thriller-Freunde werden bei der einen oder anderen Situation weniger überrascht sein als andere. Insofern wird das Fahrrad nicht neu erfunden. Aber die Geschichte hat auch keinen Hänger oder ärgerliche Logiklücken. Einzig, dass die korrupten Cops als quadratische Muskeldeppen dargestellt werden ist ein Klischee, dessen es nicht bedurft hätte.

Trauma Center


Genre: Thriller; FSK: 16 Jahre; Laufzeit: 87 Minuten; Verleih: Eurovideo; Regie: Matt Eskandari; Nicky Whelan, Bruce Willis, Tito Ortiz; USA 2019