Ein nächtliches Bad im Steinbruch verändert alles. Denn plötzlich ist Alex nicht mehr nur das nette Mädchen von nebenan. Sie verfügt über Superkräfte, die gutes und böses vollbringen können.
Das Problem, die 17-jährige kann dies nicht bewusst steuern. Es passiert irgendwie. Sean erlebt das alles hautnah mit. Zuerst dachte er an einen glücklichen Zufall, als ausgerechnet jenes Mädchen, das er heimlich anbetet, ihn ruft, um nachts zu helfen. Denn da war Alex ziemlich orientierungslos nach dem Schwimmausflug unterwegs. Doch wie sich zeigen soll, passiert nichts ohne Grund.

Sci-Fi im mystischen Gewand

Die Lichter, die den Steinbruch überflogen, waren Außenposten von Alien-Raumschiffen. Über das menschliche Wesen versuchen sie irgendwie zu kommunizieren und zu interagieren. Daher strahlt der Teenager wie eine Atomreaktor, was Sean fast das Leben kostet. Doch dies ist erst der Beginn von etwas, von dem niemand weiß, wie es ausgeht.

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„First Light“ ist einer dieser Filme, der im Sci-Fi-Genre unterwegs ist, aber eigentlich in ein anderes gehört. Denn bei genauer Betrachtung ist die unheimliche Begegnung nur die Rahmenhandlung für eine unerfüllte Teenager-Liebe. Bis zur Selbstaufgabe folgt der junge Mann dem Mädchen, das immer irgendwie einen fremdgesteuerten Eindruck macht. Genauer erklärt wird dies nicht, ebenso wenig wirklich aufgelöst. Und Aliens sind auch keine zu sehen. Die Spezialeffekte in Sachen Außerirdische beschränken sich auf ein paar Lichter am Himmel. Der Rest ist Uri-Geller-Standard: umherfliegende Gegenstände, ein schwebendes Auto und ähnliches. Jason Stone hält alles ziemlich mystisch. Insofern ähnelt der Plotansatz jenen Teenager-Liebes-Schmonzetten, wie wir sie in jüngerer Vergangenheit schon öfter erlebten - fremde Wesen, unerklärliche Vorfälle und übernatürlich Kräfte.

First Light - Die Auserwählte


Genre: Sci-Fi; FSK: 12 Jahre; Laufzeit: 90 Minuten; Verleih: Lighthouse; Regie: Jason Stone; Stefanie Scott, Théodore Pellerin, Saïd Taghmaoui; USA 2018