Europa und Nordamerika - verschwunden. Der Orient - verbrannt. Und nur noch wenige Stunden, dann gibt es auch Australien nicht mehr. James will die Zeit nutzen und mit Unmengen an Alkohol, Kokain und Party die restliche Zeit seines Lebens genießen. Doch auf dem Weg dorthin begegnet er Rose, rettet die Neunjährige vor einer Vergewaltigung und fühlt sich nun verantwortlich.

Menschlichkeit trotz absehbarem Ende

Obwohl deren und sein eigenes Schicksal besiegelt sind, will er das Kind nicht sich selbst überlassen. So kommt er noch einmal bei seiner Mutter vorbei und findet einen versöhnlichen Abschied. Er kann seinem alten Kumpel in die Augen schauen und dem sagen, was er wirklich von ihm hält. Und er findet schließlich den Weg zu seiner großen Liebe, die schwanger von ihm ist, um gemeinsam mit ihr zu sterben.

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Endzeit-Apocalypsen haben immer dieses unausweichliche Ende. Das macht es dem Filmemacher von Hause aus schwer, für Überraschungen zu sorgen. Ganz zu schweigen von Spannung. Auch Zak Hilditch steht vor diesem Problem und findet keinen neuen Ansatz. Gleichwohl erlebt der Zuschauer die Wandlung des Party-Jungen im Angesicht des sicheren Todes. Und das ist sicher eine Überraschung. Ansonsten leidet man mit den Protagonisten, den sichtbar steigenden Temperaturen und auch angesichts der dramatischen Bilder, die der Streifen entwirft.

These final hours


Genre: Drama; FSK: 16 Jahre; Laufzeit: 87 Minuten; Verleih: weltkino; Regie: Zak Hilditch; Nathan Philips, Angourie Rice, Jessica de Gouw; Aus 2013