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Saisonstart
Neptuns Rückkehr an die Helene

Sonja Jenning / 06.06.2018, 20:56 Uhr
Frankfurt (MOZ) Die sommerlichen Temperaturen bescheren dem Helenesee einen grandiosen Start in die Badesaison. Die Wassertemperaturen liegen bereits bei 20 Grad. Um Tagesgäste anzulocken, wird es ein breites Veranstaltungsangebot geben, unter anderem mit der Rückkehr des Neptunfestes.

„Die Helene braucht Hitze damit die Besucher kommen“, sind sich der Vorstand der Helenesee AG Daniel Grabow und Betriebsleiter Uwe Grack einig. Scheint die Sonne hingegen nur spärlich, fällt die Saison im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. So wie im Vorjahr, das mit gerade einmal 66000 Tagesgästen besuchermäßig das schlechteste seit 2010 war. „In guten Jahren kommen wir hingegen auf 100000 bis 120000 Tagesgäste“, so Daniel Grabow.

Der Frankfurter Unternehmer betreibt den Freizeit- und Campingpark Helenesee seit 2012. Ein Jahr zuvor organisierte er das erste Helene Beach Festival, dass den See inzwischen deutschlandweit bekannt gemacht hat. „Die Helene ist das Alleinstellungsmerkmal der Region“, ist Daniel Grabow überzeugt, „die Wasserqualität, der kilometerlange Sandstrand, sie wird nicht umsonst die kleine Ostsee genannt.“ Seit acht Jahren arbeiten er und sein Team daran, dem See ein positives Image zu verschaffen, weg vom Sauf- und Krawalltourismus. Dabei halfen Maßnahmen wie das Glasverbot auf dem gesamten Gelände sowie die Kaution in Höhe von 50 Euro pro Kopf, die Jugendgruppen bis 25 Jahre an der Rezeption hinterlegen müssen.

Zudem wurden rund 900000 Euro in den Freizeit- und Campingpark investiert, unter anderem in die Pflege der Außenanlagen, in Grün- und Baumschnitt, in die Reinigung des Strandes, in den Internet-Ausbau sowie in die Sanierung der Unterkünfte. 2018 stehen Arbeiten am gut zehn Kilometer langen Rohrleitungsnetz der Anlage an. „Das System soll optimiert und alte Leitungsabschnitte außer Betrieb genommen werden“, erläutert Uwe Grack. Ziel sei es, die Rezeption auch im Winter mit Wasser zu versorgen. Besucher werden mit Beginn der Hauptsaison zudem die Möglichkeit haben, um den See zu wandern. Dazu wurden Tore am Ost- und Weststrand errichtet. „Den Schlüssel wird es an der Rezeption geben, Informationen zu der knapp 12 Kilometer langen Strecke auf unserer Internetseite“, so Uwe Grack.

Zudem wurden für die Gastronomie am FKK-Strand am Westufer neue Betreiber gefunden. Die Berliner Angela Volz und Thorsten Bänsch haben Ende Mai die „Strandperle“ zunächst im Wochenendbetrieb eröffnet. Dieser Strand-Abschnitt soll künftig nicht nur am Wochenende, sondern auch bedarfsgerecht in der Woche geöffnet werden, kündigt Uwe Grack an. Wirtschaftliche Betrachtungen werden dabei aber weiterhin eine Rolle spielen, zumal es auch am Oststrand einen FKK-Bereich gebe. Einen Betreiberwechsel gab es auch für den Minimarkt am Hauptstrand. „Den haben wir in die eigene Hand genommen und werden in der Hauptsaison täglich öffen“, so der Betriebsleiter.

Um die Zielgruppe Familien künftig noch besser anzusprechen, soll die Sparte Caravan-Camping ausgebaut werden, unter anderem mit neuen Stellplätzen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Veranstaltungsangebot. „Dazu gehören verschiedene Formate. Nicht nur das Helene Beach Festival, sondern auch das Kinderfest am vergangenen Wochenende, Via-Beach in Kooperation mit der Universität oder der Helene Triathlon“, zählt Daniel Grabow auf. Der Triathlon werde von dem ehemaligen Radsporter Ronny Hartz organisiert. „Wir kombinieren das mit einem Yoga-Event und schaffen damit ein neues, interessantes Angebot“, sagt Daniel Grabow. Während es für das Helene Beach Festival noch Tickets gebe, sei die zweite Auflage des Greenland-Festivals „Bucht der Träumer“ am Weststrand im August bereits ausverkauft. Letzteres stehe für ruhige Töne, Weltoffenheit und einen sanften Umgang mit der Natur. Schon Ende Juni kehrt mit dem Neptunfest eine Tradition zurück an den Helenesee. Mit an Bord sind diesmal das Theater Frankfurt mit seinem Stück „Die Zofen“ und einem stilechten Neptun sowie die Handwerkskammer mit einem Tag der Berufsorientierung am Strand und dem Schülercup beim Drachenbootrennen.

Veranstaltungen 2018

■ 14. Juni bis 15. Juli: Public Viewing der Fußballweltmeisterschaft auf Großbildleinwand

■ 24. Juni: 33. Helene-Triathlon

■ 29./30. Juni: Neptunfest mit Tag der Berufsorientierung, Theater, Drachenbootrennen und Neptuntaufe

■ 4. Juli: Via-Beach – Die große Beachparty der Viadrina

■ 14./15. Juli: Helene Beach Mixed Cup

■ 26. bis 29. Juli: Helene Beach Festival (Karten sind noch erhältlich)

■ 11./12. August: Helene Beach Cup

■ 17. bis 19. August: Bucht der Träumer Festival (ausverkauft)

■ 1. September: DRK-Landeswettbewerb der Rettungsschwimmer

■ 30. September: Rundlauf um die Helene

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Mona Wahl 07.06.2018 - 11:48:37

HELENE stets ein Erlebnis

so sauberes Wasser u bezahlbare Eintrittspreise...echt toll und vorzeigbar...es ist für uns immer wieder schön dort zu baden und zu relaxen.Auch die Sauberkeit muss mal lobend erwähnt werden! es gäbe nur 2 Punkte die ärgerlich sind, vllt kann man da etwas unternehmen. Am Oststrand wird seit Jahren beobachtet, dass sich Leute egal ob mit Auto/Rad illegal Zutritt verschaffen am hinteren Teil des FFKstrandes, ist es Bequemlichkeit oder einfach Frechheit, denn so teuer ist es nun wirklich nicht, um den Eintrittspreis zu begleichen ---- und wenn man etwas sagt wird man noch beleidigt bzw ausgelacht....der Zaun könnte doch soweit verlängert werden, dass es nicht mehr leicht ist da einfach herum zu spazieren...diese Problematik ist sicher ärgerlich.. und dass andere.... mitunter wird auch immer wieder beobachtet dass sich GEILE Leute von Nackideis (; Bilder machen und Flüchtlinge leider auch sie filmen....wenn man sie darauf ansprechen möchte, rennen sie weg. Ansonsten ist die Helene ein Ort zum Träumen....einmalig...Danke an alle fleissigen Helfer die dafür sorgen, dass man sich dort wohlfühlen kann. Und auch das Veranstaltungsangebot ist KLASSE...WEITER SO

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