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Pferdesport
Reiter auf Schleifchenjagd

Erik Schubert hat gut Lachen: Die Arbeiten rund um den Parcours sind so gut wie abgeschlossen. Noch ein paar letzte Handgriffe, und die Gorgaster Springtage können beginnen.
Erik Schubert hat gut Lachen: Die Arbeiten rund um den Parcours sind so gut wie abgeschlossen. Noch ein paar letzte Handgriffe, und die Gorgaster Springtage können beginnen. © Foto: Udo Plate/MOZ
Udo Plate / 18.07.2019, 07:30 Uhr
Gorgast (MOZ) Die Reitsport-Höhepunkte reißen auch in diesem Sommer in der hiesigen Region nicht ab – am 27. und 28. Juli gehört der Reitplatz im idyllischen Gorgaster Park während der 22. Gorgaster Springtage bis Sonntagabend ganz den Reitern und ihren vierbeinigen Sportkameraden. Es geht nicht nur um Siegerschleifen des PSV Oderland, sondern auch der Spaßfaktor spielt im Parcours eine wesentliche Rolle.

"Natürlich werden und wollen wir den Pferdesport nicht neu erfinden, aber dennoch werden wir unserem treuen Publikum zwei niveauvolle Tage, die ganz im Zeichen des Reitens stehen, präsentieren", erklärt Erik Schubert, seines Zeichens Turnierchef. Auf seinem Reiterhof im benachbarten Ortsteil Küstriner Vorland laufen nicht erst seit diesen Springtagen die Fäden für die zweitägige Reitveranstaltung zusammen. Der vielbeschäftige Schubert, der sich in den vergangenen Jahren eine exzellenten Ruf als Parcoursbauer erarbeitet hat und dementsprechend auf zahlreichen Turnieren unterwegs ist, hat abermals ein Helferteam um sich geschart, das für einen reibungslosen Ablauf sorgt. Die Helfer werden natürlich auch wieder als "Ansprechpartner" fungieren.

"Die Vorbereitungen sind im Wesentlichen in Sack und Tüten, aber es gibt immer noch hier und da ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, dennoch sind wir im Endspurt angekommen", meint so Schubert, der auch als Vorsitzender des Kreisreiterverbandes Märkisch-Oderland die Funktionärsarbeit nicht scheut. Lediglich in Sachen Wetter hegt der Pferdenarr, der nach knapp zweijähriger Reit-Pause wieder in den Sattel steigen wird, noch so seine Bedenken. Doch die Tage des Regens scheinen vorbei. "Es hat zwar ordentliche Schauer gegeben, aber das ist dem Reitplatz eher gut bekommen. Mal schauen, was die nächsten Tage in Sachen Regen noch parat halten", gibt sich Schubert optimistisch.

Knapp 500 Meldungen

"Mit knapp 500 Nennungen sind wir langsam an unsere Kapazitäten angelangt, wenn auch der enorme Anklang uns natürlich mit Stolz erfüllt", weiß Schubert nur zu genau, dass das Turnier nicht nur in der Gunst der Aktiven fest im Sattel sitzt. "Das ist allerdings kein Selbstläufer, vielmehr sind ständig neue Ideen und Konzepte gefragt, um solch eine Reitsportveranstaltung stets auf Neue mit Leben zu erfüllen." Und dies gelingt dem rührigen Oderbrücher mit seiner fleißigen und vor allem mit reichlich Herzblut ausgestatteten Helferschar stets aufs Neue.

Am Sonnabend geht es mit einem Stilspringwettbewerb der Klasse E um 8 Uhr los. Der Sonntag beginnt ebenfalls um 8 Uhr mit einer Springpferdeprüfung der Klasse A*.

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