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Hochwasser beschädigt Bombardier-Werk

Minister in Gummistiefeln: Innenminister Thomas de Maizière (CDU) bei einem Besuch bei Bombardier in Bautzen.
Minister in Gummistiefeln: Innenminister Thomas de Maizière (CDU) bei einem Besuch bei Bombardier in Bautzen. © Foto: dpa
09.08.2010, 15:27 Uhr - Aktualisiert 09.08.2010, 16:13
Bautzen/Berlin (DPA) Das Hochwasser in Sachsen hat im Werk des weltgrößten Bahntechnikherstellers Bombardier Transportation in Bautzen schwere Schäden angerichtet. Die Produktion musste gestoppt werden, wie ein Unternehmenssprecher am Montag sagte. In der Nacht zum Sonntag waren nach einem Deichbruch an der Spree Wassermassen auf das Betriebsgelände geschossen und standen teils bis zu 1,50 Meter hoch in Gebäuden. Inzwischen begannen Aufräumarbeiten, um die Produktion schnellstmöglich schrittweise anfahren zu können. Ein Zeitpunkt dafür war aber unklar. Auch die Schadenshöhe stand vorerst nicht fest. In dem Werk bauen rund 1200 Beschäftigte Straßenbahnen und Stadtbahnen.

Nach dem Hochwassereinbruch laufe die Stromversorgung wieder, berichtete der Sprecher. Die Fluten hätten Anlagen verschmutzt und beschädigt und auch gelagertes Material in Mitleidenschaft gezogen. Menschen wurden nicht verletzt. Gebäude seien nicht zerstört worden. Am Montag machte sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in dem Bombardier-Werk ein Bild von den Schäden. „Wir werden und müssen alles tun, damit die Produktion hier so schnell wie möglich in Gang kommt“, sagte de Maizière. „Aber es wird ein bisschen dauern.“

Ob das Hochwasser auch in Brandenburg Betriebe in der Größenordnung des Bahnbauers Bombardier treffen wird, war am Montag noch nicht absehbar.

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