Eine kleine Mütze aus Stoff, die gerade so den Hinterkopf bedeckt. Jüdische Männer tragen eine in der Synagoge oder beim Beten; wer besonders religiös ist, hat sie auch im Alltag auf dem Kopf.
In den vergangenen Wochen sind in Deutschland mehrere Menschen mit Kippa angegriffen worden. Als Reaktion darauf gab es am Mittwoch in verschiedenen Städten Kundgebungen, in der Hauptstadt unter dem Motto "Berlin trägt Kippa". Politiker, Vertreter anderer Kirchen und normale Leute waren eingeladen, mit einer Kippa auf die Straße zu gehen. Damit sollte gezeigt werden, dass man mit Antisemitismus (Judenfeindlichkeit) nicht einverstanden ist.
Außenminister Heiko Maas hat gesagt: Jeder Angriff auf jüdisches Leben in Deutschland richte sich "gegen uns alle". Bei uns dürfe niemand wegen seiner Herkunft, seiner Hautfarbe oder seiner Religion diskriminiert werden.