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Baufirma für Nachsorgeklinik gefunden

Alle Häuser mit überdachten Gängen verbunden: Das Modell zeigt den Architektenentwurf der künftigen Kindernachsorgeklinik jenseits des Straussees.
Alle Häuser mit überdachten Gängen verbunden: Das Modell zeigt den Architektenentwurf der künftigen Kindernachsorgeklinik jenseits des Straussees. © Foto: Gerd Markert
Jens Sell / 20.12.2018, 22:45 Uhr - Aktualisiert 21.12.2018, 17:22
Strausberg (MOZ) Die Ingeborg-und-Peter-Fritz-Stiftung als Bauherr der Kindernachsorgeklinik erwartet dieser Tage die Baugenehmigung. Wenn die vorliegt und das Wetter es zulässt, kann im Januar der erste Spatenstich erfolgen, sagt Peter Fritz.

Die Unterschrift unter die Baugenehmigung kann erst erfolgen, wenn der Beschluss des Bebauungsplanes in der Stadtverordnetensitzung vom 18. Oktober öffentlich bekannt gemacht ist, also im Amtsblatt veröffentlicht wurde, erläuterte Bauherr Peter Fritz im Gespräch mit dieser Zeitung. Offensichtlich reichte es nicht, dass die Leiterin des Bauordnungsamtes, Carla Bork, selbst als Zuschauerin der Stadtverordnetensitzung beiwohnte und die Beschlussfassung miterlebte. Nun wurde am Donnerstag das Amtsblatt verteilt und der Beschluss veröffentlicht. „Wir rechnen jetzt täglich mit der Baugenehmigung und hoffen, bis Ende Januar den ersten Spatenstich setzen zu können“, sagte Peter Fritz. Rückblickend äußerte er sich zufrieden mit dem zurückliegenden Jahr: „Wir sind sehr dankbar für die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Landkreis, und wir sind auch ein bisschen stolz, den Zeitplan für die Bauleitplanung akkurat abgearbeitet zu haben. In einem und einem Dreivierteljahr den Bebauungsplan in diesem Umfang zu erstellen, war schon ein Kraftakt.“

Zum gegenwärtigen Stand zeigt sich Peter Fritz zufrieden mit dem fortschreitenden Abriss des Kinderferienlagers an der Seepromenade. Bis Mitte Februar soll er abgeschlossen sein. Dann wolle er im Frühjahr umgehend mit dem Stadtförster über die Anpflanzungen sprechen, die die Stiftung als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Landschaftseingriffe leistet. Der Abriss erfolgt auf Rechnung der Stadt, so sieht es der Durchführungsvertrag vor, und auch dafür sei er dankbar. Besonders freut sich der Bauherr darüber, einen Auftragnehmer für den Bau gefunden zu haben: „Ja, wir haben endlich  eine Baufirma gefunden, die sich mit Herz und Seele in diesen Bau hineinknieen wird!“ Es sei nicht leicht gewesen, in Zeiten einer überhitzten Baukonjunktur eine potente Firma zu finden. Er habe leider viele Absagen zur Kenntnis nehmen müssen. Man habe schließlich aus zwei, drei Firmen diese ausgewählt, weil sie gute Referenzen habe. Die in Berlin-Köpenick beheimatete Firma stelle gerade in Potsdam ein größeres Objekt fertig und habe dann eine Lücke, in die die Kindernachsorgeklinik gut passe.

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In technischer und baulicher Hinsicht gebe es derzeit keine ersichtlichen Hinderungsgründe für den Klinikneubau, sagt Peter Fritz. Und natürlich hat er bereits einen detaillierten Bauablaufplan. Der reicht bis Ende 2020, dann sollte das Vorhaben abgeschlossen sein. Er hoffe, im September 2020 das Haus an die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg übergeben zu können. Die habe dann noch gute drei Monate Zeit, ihre Einrichtungen zu installieren. Schon im Laufe des Baus seien einige Besonderheiten zu beachten: „Das ist ja schließlich kein Hotelklotz, den wir da hinstellen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Ingeborg-und-Peter-Fritz-Stiftung.

Unter anderem sei der Bau erst komplett, wenn auch der bisher unbefestigte Amselweg von der Umgehungsstraße bis zur Klinikeinfahrt als ordentliche Straße ausgebaut sei – auf Kosten der Stiftung. Die Kinder und ihre Angehörigen könnten dann ab Januar 2021 in den Neubau einziehen.

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