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Kulturerbesiegel Oderbruch

Kulturerbesiegel Oderbruch

Das Oderbruch ist der größte besiedelte Flusspolder Deutschlands. Mit der im 18. Jahrhundert begonnen Trockenlegung ist eine Kulturlandschaft entstanden, die zu den einzigartigsten Kleinlandschaften Europas zählt.

© Foto: Matthias Lubisch

Bürgermeister der mitwirkenden Gemeinden zogen in Neutrebbin ein positives Resümee. Das Fest wurde als wichtiger Beitrag für die Bewerbung um das Europäische Kulturerbesiegel gewertet.

1. Oderbruchtag
Großes Lob für Oderbruchtag-Premiere

Großes Fest der Einwohner: Wie hier der Neutrebbiner Fußballverein haben sich viele Menschen, insgesamt waren es 523 Teilnehmer, am Umzug zum Oderbruchtag beteiligt. Auf der Internetseite www.moz.de/galerie sind sehr viele Fotos vom Fest zu sehen.
Großes Fest der Einwohner: Wie hier der Neutrebbiner Fußballverein haben sich viele Menschen, insgesamt waren es 523 Teilnehmer, am Umzug zum Oderbruchtag beteiligt. Auf der Internetseite www.moz.de/galerie sind sehr viele Fotos vom Fest zu sehen. © Foto: Matthias Lubisch
Ulf Grieger / 31.08.2019, 06:45 Uhr
Neutrebbin (MOZ) Der erste Oderbruchtag in Neutrebbin habe die Messlatte für das nächste Fest recht hoch gehängt. Das erklärte Ines Mischker aus Golzow zur Auswertungsrunde der Bürgermeister im Neutrebbiner Gemeindezentrum. Denn der Staffelstab wurde an die Golzower übergeben.

Golzow lädt in zwei Jahren ein

Vizebürgermeisterin Ines Mischker, sie ist zugleich Vorsitzende des Vereins Golzower für Golzow, bat zugleich um eine enge Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des nächsten Festes, das an Stelle des 26. Sonnenblumenfestes am 11. September 2021 rund um den Golzower Dorfplatz stattfinden wird. Die Filmdokumentation "Kinder von Golzow" wird dann  60 Jahre alt. Neutrebbins Bürgermeister Werner Mielenz konnte Peter Sperr aus Altwriezen, Brunhilt Schalau aus Friedrichsaue, Christine Reichmuth aus Neulewin, Steffi Albrecht aus Altbarnim, Mario Hirschbein aus Neutrebbin, Michael Böttcher und Manfred Neumann aus Letschin, Michael Rubin aus Oderaue und Sylvia Borkert vom Amt Barnim-Oderbruch begrüßen. Sie alle nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Gastgebern und insbesondere bei Carola Kleinert als der wichtigsten Koordinatorin des Festes zu bedanken.

Werner Mielenz konnte zunächst alle Gemeindevertreter  und Bürgermeister in einem  nicht unwesentlichen Punkt beruhigen: Die abgesprochene Rücklagen zum Ausgleich eines möglichen Defizites müsse nicht angegriffen werden. Die Gemeinde Neutrebbin bleibe auf einem kleinen, durchaus verkraftbaren Defizit sitzen, das sich möglicherweise noch reduzieren lasse.

Das miteinander verabredete Konzept, an diesem Tag gemeinsam das Oderbruch zu feiern, sei voll und ganz aufgegangen, so Mielenz. "Allerdings habe ich es mir anfangs auch nicht vorstellen können, wie sehr zweigeteilt das Oderbruch doch ist." Insgesamt waren bis zu 5000 Zuschauer gekommen, auf dem Festareal wurden etwa 3200 Gäste gezählt, wobei es 2700 zahlende Festgäste gegeben hatte.

Festumzug war Höhepunkt

Der Festumzug mit 523 Teilnehmer habe die Vielfalt des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens im Bruch zum Ausdruck gebracht. Mielenz erinnerte an die gute Arbeit in den Arbeitsgruppen, die für die Absicherung, die Werbung, das Festprogramm und vieles mehr zuständig waren.

Tobias Hartmann vom Museum Altranft machte deutlich, dass der Oderbruchtag auch ein sehr wichtiger Beitrag auf dem Weg zur Anerkennung als Europäisches Kulturerbe ist. Die Bewerbung werde demnächst eingereicht. Michael Böttcher überreichte seinem Neutrebbiner Kollegen ein Dankschöngeschenk und kündigte an, dass es eine DVD mit den schönsten Fotos geben wird, die aktuell noch in der Letschiner Gemeindeverwaltung zu bewundern sind.

Mario Hirschbein verwies darauf, wie wichtig es war, dass es jederzeit Ansprechpartner im Org.-Büro gab. Gelobt wurden die guten Bedingungen wie der Service mit den sanitären Anlagen. Noch bis spät in die Nacht seien sie immer wieder gereinigt worden, hätten sich in einem Top-Zustand befunden. Sehr gut geklappt habe auch das Sicherheitskonzept mit den Securityleuten, die sehr beruhigend gewirkt hätten.

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