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Die Landesgartenschau 2019 wird in Wittstock/Dosse stattfinden. Das hat eine Jury entschieden.

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Online-Auktion
Ein Stück Laga für zu Hause

Jürgen Rammelt / 15.11.2019, 10:19 Uhr
Wittstock Mehr als 400 000 Besucher hatte die Wittstocker Landesgartenschau in die Dossestadt gelockt. Seit dem 6. Oktober ist die Schau zu Ende. Doch die Fans können sich ein Stück sogar mit nach Hause nehmen. Denn ein Teil des Inventars, das nun nicht mehr benötigt wird, wird in Online-Auktionen versteigert, die in dieser Woche begonnen haben.

Die Versteigerung läuft über das Industrie-Auktionshaus Bickel, das seinen Sitz an der Perleberger Straße in Wittstock hat. Ein Hammer wird dort zwar nicht geschwungen. Im Großen und Ganzen läuft es online sonst aber so ab wie bei einer herkömmlichen Versteigerung. Das jeweilige Auktionsende wird für jede einzelne Position angezeigt. Für die Teilnahme an dem Verfahren ist zuvor eine einmalige Registrierung auf der Internetseite des Auktionshauses notwendig. Dort werden die Gegenstände unter Ausschluss jeglicher Mängelhaftung in dem Zustand verkauft, in dem sie sich zum Zeitpunkt des Zuschlages befinden. Es wird daher empfohlen, dass sich Interessenten die Gegenstände vorher anschauen.

Fünf Kategorien für Exponate

Damit sich niemand von den mehreren hunderten Gegenständen erschlagen fühlt, wurden sie in fünf Kategorien eingeteilt. Neben Garten- und Bewässerungstechnik warten unterschiedliche Pflanzgefäße, Gartenmöbel und Beförderungsmittel sowie PC- und Büroausstattung und sonstige Gegenstände auf neue Besitzer. Dabei gehören interessante und exotische Dinge zu den Posten, die ersteigert werden können. Neben Harken, Schippen und Wasserschläuchen sind dies Sonnen-, Garten- und Schaukelstühle, futuristische Design-Sessel, Fahrradständer, Laga-Fahnen und andere Utensilien. Angeboten werden mehrere Rollatoren, eine mobile Küche, Kühlschränke sowie Kaffeemaschinen, Klimageräte und Pavillons. Aber auch ein Vergrämungsgerät, das gegen Maulwürfe und Wühlmäuse helfen soll, sowie Megaphone und Defibrillatoren, die noch nicht im Einsatz waren, stehen im Versteigerungskatalog. Die Online-Auktion wurde bewusst gewählt, weil die Möglichkeiten, bei einer Online-Versteigerung, etwas zu erwerben, einfach günstiger sind.

Zu beachten ist, dass auf alle Gebote ein Aufgeld von 18 Prozent und die Mehrwertsteuer von 19 Prozent fällig werden. Laut Mirko Bickel, dem Chef des Auktionshauses, macht das bei einem Artikel, der für zehn Euro ersteigert wird, am Ende einen Betrag von 14.12 Euro aus. Die Gegenstände befinden sich gegenwärtig in einer Halle und können von montags bis donnerstags von 8.30  bis 17 Uhr und freitags von 8.30 bis 14 Uhr besichtigt werden.

Zahlung in bar oder per Karte

Für die Posten, die mit einem Einstiegspreis von zehn Euro im Katalog stehen, gelten Ein-Euro-Schritte, bei 50 Euro sind es fünf Euro. "Es kann aber auch ein Höchstgebot genannt werden", erklärte Bickel. Das Auktionsende für einen Posten verlängert sich automatisch um zwei Minuten, sofern innerhalb der letzten Minute vor Gebotsende noch Gebote abgegeben werden. "Endet die Zeit der Einstellung unter diesem Gebot, dann gilt der aktuelle Stand." Das jeweilige Auktionsende wird zu jeder Position angezeigt.

Nach dem Ende der Auktion erhält der Käufer eine Rechnung. Bezahlt werden kann per Überweisung oder bei Abholung der Gegenstände in bar oder mit EC-Karte. Sämtliche ersteigerten Gegenstände müssen innerhalb von zehn Tagen nach dem Zuschlag im Auktionshaus abgeholt werden. Die Abholung ist erst nach vollständiger Bezahlung des Gesamtpreises möglich. Die Endtermine für die Online-Auktion sind der  28. November, sowie der 1. und 5. Dezember.

Die Online-Auktion

Die Versteigerungen haben in dieser Woche begonnen. Wer daran teilnehmen möchte, findet die Exponate auf www.auktionshaus-bickel.de.

Die Gegenstände können montags bis donnerstags zwischen 8.30 und 17 Uhr sowie freitags von 8.30 bis 14 Uhr besichtigt werden in der Perleberger Straße 32.

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