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Leerstelle
Vermittlungsquote bei 100 Prozent

Richtig betten: Bei Tagen der offenen Tür in der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe (Archivbild) wird auch das Berufsbild des Gesundheits- und Krankenpflegers vorgestellt.
Richtig betten: Bei Tagen der offenen Tür in der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe (Archivbild) wird auch das Berufsbild des Gesundheits- und Krankenpflegers vorgestellt. © Foto: Gerrit Freitag
Janet Neiser / 11.09.2018, 12:24 Uhr
Eisenhüttenstadt/Frankfurt (MOZ) Das Ausbildungsjahr hat bereits begonnen, und dennoch gibt es noch immer viele freie Ausbildungsplätze in Frankfurt und im Landkreis Oder-Spree. Die Märkische Oderzeitung möchte bei der Vermittlung auf die letzte Minute helfen, um leere Plätze zu besetzen.

Fachkräfte in der Gesundheits- und Pflegebranche werden mehr denn je gebraucht. Ein gutes Omen für die Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe in Eisenhüttenstadt. Wer jetzt aber denkt, die Schule würde jedes Jahr aus allen Nähten platz, der irrt. Auch wenn das Interesse für bestimmte Fächer enorm ist, so gibt es immer noch freie Schulplätze. Wo genau die sind, das weiß Doreen Schneider von der Personalabteilung der Schule, die landesweit für Fachkräftenachwuchs sorgt. „Wir haben in diesem Ausbildungsjahr tatsächlich noch zwei Plätze in der Physiotherapie. Und in der Gesundheits- und Krankenpflege, wo das Auswahlverfahren und der Abschluss des Vertrages direkt in unseren Mitgliedskrankenhäusern erfolgt, gibt es aktuell noch einige freie Plätze im Lutherstift in Frankfurt.“

Wer sich noch bewerben möchte, sollte das schnellstmöglich tun. Für die Physiotherapie muss der Brief direkt zur Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe geschickt werden. Was die Krankenpflege angeht, sind die Unterlagen direkt zum Lutherstift zu schicken. Voraussetzungen für eine Bewerbung sind ein erweiterter Hauptschulabschluss beziehungsweise die erweiterte Berufsbildungsreife (EBR) sowie laut Doreen Schneider ein Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern.

Dass es immer schwieriger wird, Azubi-Stellen zu besetzen, liegt nach Angaben der Personalexpertin der Schule in erster Linie am demografischen Wandel. Die Entwicklung kommt also alles andere als überraschend. „Inzwischen gibt es weniger Schulabgänger als Ausbildungsplätze. Das zieht sich durch alle Branchen“, betont sie. Selbst attraktive, gut bezahlte Ausbildungsplätze könnten mangels Bewerber teilweise nicht mehr besetzt werden, von kleinen Handwerksbetrieben ganz zu schweigen. „Glücklicherweise ist es uns immer noch jedes Jahr gelungen,  alle unsere Plätze   zu besetzen.“

Insgesamt gibt es rund 350 Schüler an der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe, die eine Ausbildung für folgende Berufe anbietet: Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Physiotherapie, Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz (MTLA) sowie Pharmazeutisch-technische Assistenz (PTA). In diesem Jahr sei die Liste für die MTLA-Azubis am schnellsten voll gewesen. Bis auf die PTA dauern alle Ausbildungen drei Jahre. Die Pharmazeutisch-technischen  Assistenten sind sechs Monate früher fertig.

Und die Chancen auf eine Übernahme sind richtig gut. „Die Zukunftsaussichten sind in allen Berufen, auch in unserer Region, mehr als rosig. Wir bekommen täglich Stellenangebote zugesandt“, betont Doreen Schneider Die meisten Schüler, die zum 30. September die Ausbildung beenden, hätten ihren Arbeitsvertrag bereits in der Tasche. „Die Vermittlungsquote nach erfolgreicher Ausbildung liegt bei 100 Prozent.“

Ein großer Vorteil der Eisenhüttenstädter Schule ist übrigens, dass sie auch Internatsplätze anbietet. 95 an der Zahl. Und die werden auch gut und gern in Anspruch genommen.

Bewerbungen für Physiotherapeuten-Ausbildung an: Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe e.V. Eisenhüttenstadt, Poststraße 41, 15890 Eisenhüttenstadt, bzw. für die Krankenpflege an: Lutherstift gGmbH, Heinrich-Hildebrand-Str. 22, 15232 Frankfurt (Oder)

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