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Ausbildung
Handwerksberuf mit Karrierechancen

Präzision ist wichtig: KDH-Lehrling Max Pracht (19) richtet den Anschluss für einen Waschtisch aus.
Präzision ist wichtig: KDH-Lehrling Max Pracht (19) richtet den Anschluss für einen Waschtisch aus. © Foto: Sonja Jenning
Sonja Jenning / 12.09.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 12.09.2018, 14:42
Frankfurt (MOZ) Das Ausbildungsjahr hat begonnen und dennoch gibt es noch immer viele freie Lehrstellen in Frankfurt und im Landkreis Oder-Spree. Die Märkische Oderzeitung möchte bei der Vermittlung auf die letzte Minute helfen, um leere Plätze doch noch zu besetzen.

„Handwerksberufe haben Zukunft, denn wer mit seinen Händen arbeiten kann, ist unersetzbar“, davon ist Uwe Demmler, einer der Geschäftsführer der Firma KDH Energie-Versorgungstechnik GmbH fest überzeugt. Das Installationsunternehmen mit Sitz in Markendorf Siedlung bildet seit 25 Jahren Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) in den Fachrichtungen Heizung und Servicemonteur aus. Doch während in den vergangenen Jahren je fünf Lehrlinge Anfang September mit der dreieinhalbjährigen Ausbildung starteten, sind es derzeit nur drei. „Ich würde aber gern noch zwei oder drei einstellen“, sagt Uwe Demmler. Und das so schnell wie möglich.

Wichtig ist ihm, dass der Bewerber oder die Bewerberin Interesse am Handwerk hat. „Dann kann es auch jemand sein, der auf dem Zeugnis in dem ein oder anderen Fach eine Vier hat.“ Schulische Defizite könnten durch Nachhilfe ausgeglichen werden. „Jeder bekommt die Chance, sich zu entwickeln“, sagt Uwe Demmler, der aus diesem Grund auch Lehrlinge einstellt, die den zweiten oder sogar dritten Anlauf für eine Berufsausbildung nehmen. Was für ihn zählt, ist der persönliche Wille.

Zur Ausbildung gehören neben der Praxis im Betrieb und der Berufsschule am Oberstufenzentrum in Eisenhüttenstadt auch überbetriebliche Lehrgänge in Hennickendorf. „Im ersten Jahr laufen unsere Azubis mit einem erfahrenen Lehrfacharbeiter mit“, sagt Uwe Demmler. Ab dem zweiten Lehrjahr beginnt das eigenständige Arbeiten. Den Arbeitsalltag bei KDH, einem der führenden Installationsunternehmen der Region, beschreibt er als vielseitig, die Aufträge reichen vom gewerbliche Großprojekt über die Badinstallation im Einfamilienhaus bis zum Notfalleinsatz.

Auch die Chance auf eine Festanstellung nach der Ausbildung stehen mehr als gut. „Von unseren derzeit 12 Lehrlingen hat jeder die Chance übernommen zu werden“, sagt der Geschäftsführer. Von den 80 Mitarbeitern stehen einige vor der Rente, zudem sind die Auftragsbücher voll. „Ein Vierteljahr Wartezeit bei geplanten Aufgaben ist derzeit normal“, so der Chef. Neben übertariflicher Bezahlung, einer Förderung für den Führerschein und familienfreundlichen Arbeitszeiten wirbt er auch mit den Karrieremöglichkeiten, die die Mitarbeiter haben. Dazu gehören die Übernahme von Verantwortung als bauleitender Monteur genauso wie die Meisterschule, die vom Unternehmen finanziert wird. „Wir haben es schon mehrfach erfolgreich geschafft, junge Meister auszubilden, die heute im Betrieb arbeiten“, erzählt Uwe Demmler. Ein anderer ehemaliger Lehrling habe nach der Ausbildung ein Technik-Studium absolviert und sei inzwischen als Planungsingenieur tätig.

Weitere Informationen unter www.kdh-ffo.de. Bewerbungen an KDH Energie-Versorgungstechnik GmbH, Lise-Meitner-Straße 1, 15236 Frankfurt (Oder) oder per E-Mail an info@kdh-ffo.de

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