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Ausbildung
Spannende Stunden bei ArcelorMittal

Innovativ: Bei der „Nacht der Ausbildung“ erhalten die Besucher auch einen Einblick in den Lernstoff. Alexander Süß, Roman Giese und Erik Schack präsentierten 2017 das Thema E-Mobilität.
Innovativ: Bei der „Nacht der Ausbildung“ erhalten die Besucher auch einen Einblick in den Lernstoff. Alexander Süß, Roman Giese und Erik Schack präsentierten 2017 das Thema E-Mobilität. © Foto: Jörg Hanisch
Janet Neiser / 18.09.2018, 20:19 Uhr - Aktualisiert 19.09.2018, 08:04
Eisenhüttenstadt (MOZ) ArcelorMittal Eisenhüttenstadt (AMEH) ist nicht nur der größte Arbeitgeber in Ostbrandenburg, sondern auch der wohl stärkste Ausbilder. Für den Ausbildungsstart 2018 sind laut Pressesprecher Herbert Nicolaus alle Ausbildungsplätze besetzt. „Maximal über die Einstiegsqualifizierung gibt es noch eine Chance, die Zeit bis zum September 2019 sinnvoll zu überbrücken“, sagt er.

57 Jugendliche haben in diesem Monat eine Ausbildung bei AMEH begonnen, darunter sieben Frauen. 35 lassen sich zu Industriemechanikern ausbilden, 13 erlernen den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik, vier wollen Industriekauffrauen werden und zwei Eisenbahner. Zudem gibt es drei duale Studenten in der Studienrichtung Elektronik/Automatisierung. Was es mit der Einstiegsqualifizierung auf sich hat, können Interessenten an diesem Freitag erfahren, und zwar bei der Nacht der Ausbildung bei ArcelorMittal Eisenhüttenstadt.

Zum siebenten Mal findet die nun schon statt. Und theoretisch können Schüler auch schon dorthin ihre Bewerbungsunterlagen mitbringen oder sich zumindest beraten lassen. „Das Besondere dieser Ausbildungsnacht ist, dass die Besucher überall von Auszubildenden in Empfang genommen und durch alle Stationen begleitet werden“, betont Nicolaus. Die Lehrlinge stellen ihren Beruf vor, beantworten Fragen zum Ausbildungsalltag und helfen bei den Aktivitäten, die es im und rund um das Berufsbildungszentrum (BBZ) geben wird.

Touren direkt zu bestimmten Arbeitsplätzen im Unternehmen sind dann möglich. „Wer sich jedoch zunächst einmal einen Überblick über die Stahlproduktion verschaffen möchte, der ist zu einer Busrundfahrt durch das Werk eingeladen“, erklärt der Pressesprecher.

Die Nacht der Ausbildung ist zu einer Tradition geworden. Ausgangspunkt war, dass das Unternehmen Fachkräfte braucht und dass es selbst ArcelorMittal immer schwerer fällt, Auszubildende zu finden. Es wurde also nach einem Weg gesucht, außerhalb von Messen auf sich aufmerksam zu machen. Das ist gelungen. In den Vorjahren war die Veranstaltung stets gut besucht. Meistens bringen die Jugendlichen auch Familienmitglieder mit. Und beim Imbiss kann dann über die Zukunftschancen in dem Weltkonzern philosophiert werden. Wer will, der kann einen kostenlosen Busshuttle nutzen: 16.45 Uhr fährt der am Busbahnhof Eisenhüttenstadt los. Rückfahrten sind um 20.30 und 21 Uhr.

Nacht der Ausbildung: Fr, 17 bis 21 Uhr, Werkstraße , Berufsbildungszentrum

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