Wie es mit Mitsubishi in Europa weitergeht, war einige Zeit unklar, weil sich die Japaner auf andere Märkte konzentrieren wollen. Nun jedoch ist klar: Es geht weiter, auch mit französischer Hilfe - ab 2023 kommen zwei Fahrzeuge von Renault, die zu Mitsubishi-Produkten „umoperiert“ werden. Die jetzige Neuheit aber stammt aus Japan - nämlich der Eclipse Cross als Plug-in Hybrid, also als Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor, die sich per Stecker aufladen lässt.

Nachfrage ist groß

Beim größeren Outlander nämlich hatte sich herausgestellt, dass die Nachfrage nach Plug-in durchaus groß ist. Was natürlich auch an der Förderung liegt, die Staat und Hersteller gemeinsam bestreiten. Für einen Plug-in sind das eigentlich 6750 Euro, Mitsubishi legt noch mehr drauf, was den Wagen für den Kunden 9000 Euro billiger macht - somit beginnt der neue Eclipse Cross bei 30.890 Euro, wofür man neben Allrad etwa auch Notbrems-, Spurhalte- und Fernlichtassistent, Rückfahrkamera, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Sitzheizung bekommt. Etwas anderes als den Hybridantrieb allerdings nicht mehr, reine Verbrenner sind im neuen Eclipse Cross nämlich passé. Vor allem aber ist der Wagen auch optisch deutlich verändert, die Marke mag deshalb auch nicht von einem Facelift reden, denn der Eclipse Cross ist nicht nur um 14 Zentimeter auf 4,54 Meter gewachsen, er hat neben einer geschärften Front vor allem auch ein neues Heck bekommen - ohne die häufig kritisierte zweigeteilte Scheibe. Das Design des Wagens bleibt damit markant, ist aber trotzdem etwas gefälliger. Das Platzangebot ist in Ordnung.
Vor allem aber funktioniert die Kombination aus einem 2,4-Liter-Benziner und zwei Elektromotoren (Systemleistung 188 PS) einwandfrei. Dank eines abgestuften Systems kann man selbst entscheiden, wie sehr man per Rekuperation Energie zurückgewinnen kann. Schließlich dauert es ja eine Weile, bis man die Batterie per Stecker füllt. Mit einer Wallbox braucht es laut Hersteller vier Stunden.
Die Händler sollen Kunden helfen, mit dem Laden möglichst wenig Probleme zu haben - von der Installation einer Wallbox bis hin zum Öko-Stromanbieter. Beim Wagen jedenfalls sind bis zu 61 Kilometer rein elektrischer Vortrieb möglich. Das alles passt als Paket, für Mitsubishi scheint nach einer Phase der Unsicherheit wieder vieles möglich.