Dass der Forester von Subaru auch das Gelände beherrscht, zeigt das SUV mit serienmäßigem Allradantrieb bereits seit 1997. Doch nicht nur das, sondern auch durch seine absolute Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit auf allen Wegen, lässt ihm seine Fangemeinde permanente Treue zuteilwerden. 25 Jahre Forester sind für Subaru genug Grund, um den Bestseller als Sondermodell „Exclusive Cross“anzubieten.

Motor

Beim Antrieb ließ man alles beim Bewährten und so wird auch dieses Sondermodell durch den bekannten e-Boxer angetrieben. Ein 150 PS starker 2.0-Liter-Reihenvierzylinder wird durch einen kleinen E-Motor mit zusätzlichen 16,7 PS unterstützt. Die Hauptaufgabe erledigt der Benziner, der E-Motor unterstützt diesen insbesondere beim Anfahren und beim Beschleunigen. Teilweise übernimmt er das Anfahren auch allein und kann zwischendrin auch kurzzeitig den Vortrieb in Eigenregie übernehmen. Dazu später mehr.

Karosserie/Ausstattung

Das Sondermodell „Exclusive Cross“ erkennt man von außen an diversen orangefarbenen Akzenten, welche wir aber eher als Rot wahrnehmen möchten. Diese zeigen sich als Umrahmungen an den Front- und Heckschürzen und auch an den Querstreben der Dachreling sowie als Applikationen in den Seitenschwellern. Zudem wurden die „e-Boxer“-Plaketten seitlich an den Kotflügeln und am Heck in ebendieser Farbe ausgeführt. 18-Zoll-Leichtmetallfelgen in „Dark Metallic“ runden das Gesamtbild gekonnt ab. Die Außenfarbe „Magnetic Grey“ – ein dunkles Anthrazit – kostet derweil 640 Euro extra – serienmäßig rollt das Sondermodell in einem „Ice Silver“-Metallic vor.
Eine Vielzahl an Applikationen in Orange – auch hier würde ein Orange-Rot besser als Bezeichnung passen – dominieren derweil den Innenraum des Sondermodells. So findet man überall Ziernähte und Umrahmungen in der Farbgebung mit Signalwirkung. Ob als Intarsie im Lenkrad, als Umrahmung des Cockpits oder in der Mittelkonsole, den Türverkleidungen oder dem Wählhebel – überall sorgt die zusätzliche Farbgebung für präsente und akzentuierende Kontraste – das gefällt.
Die Sitze wurden mit einem wasserabweisenden Stoff bezogen und Teilflächen davon erhielten auch eine Art Kunstleder. Das Platzangebot und der Sitzkomfort sind wie bei allen Forester-Modellen opulent gegeben. Dank des großen Panoramadachs – im Sondermodell auch ab Werk dabei – wird der Innenraum mit Licht geflutet, wodurch das Raumgefühl noch großzügiger erscheint. Insgesamt gesehen, erhält der Subaru Forester durch diese Veredelungen einen besonders erfrischenden wie auch exklusiven Touch.
Ansonsten besitzt das Sondermodell alle Ausstattungsoptionen der zweithöchsten Ausstattungslinie „Comfort“, zu denen unter anderem LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten, das EyeSight-System mit diversen Assistenten, ein Infotainment mit 8-Zoll-Touchscreen inklusive DAB+, Apple CarPlay und Android Auto sowie ein Navigationssystem, Sitz- und Lenkradheizungen und auch das Driver Monitoring-System gehören. Interessant ist auch die Gestensteuerung der Klimaautomatik: Eine geballte Faust vor dem Zentralbildschirm senkt die Innenraumtemperatur, eine ausgestreckte Handfläche davor erhöht diese jeweils um zwei Grad Celsius. Im Test funktionierte das sehr gut.

Fahrverhalten

Beim Fahrverhalten unterscheidet sich das Sondermodell nicht von seinen Modellgeschwistern. Dank des symmetrischen Allradsystems ist Traktion praktisch permanent gegeben und somit kann der Forester – der Name bedeutet so viel wie „Waldarbeiter“ – auch über unbefestigtes Terrain bewegt werden, ohne dabei gleich Sorge zu tragen, auf einem schlammigen Feldweg hängen zu bleiben. Zwei Fahrprogramme des „X-Mode“ optimieren die Drehmomentverteilung bei Schnee oder Schlamm.
Die Kraftverteilung selbst übernimmt eine stufenlose Automatik CVT. Sofern man nicht die volle Leistung abruft, hält diese Automatik die Drehzahlen des Boxermotors in angenehm niedrigen Bereichen. Ein Sportler ist der Forester nicht, doch seine 150 PS reichen völlig, um entspannt zum gesetzten Ziel zu gelangen. Die E-Unterstützung erlaubt ab und an auch rein elektrisches Fahren, allerdings meist nur wenige hundert Meter und immer nur dann, wenn man zaghaft mit dem Gaspedal umgeht.

Wirtschaftlichkeit

Dank der Mildhybridtechnik fällt Verbrauch geringer aus als bei einem konventionellen Antrieb. Im Test waren es im Drittelmix rund 8,8 Liter auf 100 Kilometer Fahrweg. Über Stock und Stein oder bei schneller Autobahnfahrt können auch mal zweistellige Werte erreicht werden. Dafür belohnt der Forester defensives Fahren bei moderatem Tempo außerordentlich. Auf der Sparrunde genügten dem großen Allradler dann nur 5,6 Liter – dafür gibt’s dann doch einen Daumen nach oben.
Wer die Exklusivität des Sondermodells „Exclusive Cross“ genießen möchte, benötigt mindestens 43.890 Euro – das sind nur 1100 Euro mehr als für den Forester in der Ausstattungslinie „Comfort“ fällig werden, der die Basis hierfür darstellt. Für diesen moderaten Aufpreis erhält man ein großes Stück Individualität und auch Exklusivität, gepaart mit einer reichhaltigen Ausstattung. Wir zählten insgesamt 25 zusätzliche Optionen zur Ausstattungsline „Comfort“. Nicht zu vergessen, gewährt Subaru für den Forester eine Werksgarantie über fünf Jahre oder für 160.000 gefahrene Kilometer – je nachdem, was zuerst erreicht wird.

Fazit

Das Sondermodell mit dem Namen Subaru Forester Exclusive Cross ist ein echter Hingucker und kann sich dank diverser optischer Applikationen innen und außen erfolgreich zu seinen Modellgeschwistern abgrenzen. Neben den hübschen Kontrasten sorgen weitere Ausstattungsdetails für noch mehr Exklusivität und am Ende ist das alles auch noch monetär überaus attraktiv. Denn der Aufpreis für den „Exclusive Cross“ hält sich in angenehmen Grenzen. Wer auf der Suche nach einem zuverlässigen wie bewährten Allradler ist und sich darüber hinaus ein Stückchen vom konventionellen Forester lösen möchte, sollte sich dieses Sondermodell unbedingt einmal genauer anschauen.