Fotobücher sind beliebt, aber ein Anachronismus. Denn die ausschließlich digitalen Aufnahmen werden unabänderlich in gegenständlicher Form auf Papier abgebildet. Nixplay denkt da einen anderen Weg. Der smarte Fotorahmen ist der Aufbewahrungsort für die Lieblingsbilder, jederzeit und überall wiederzugeben.

Bindeglied für die ganze Familie

Digitale Fotorahmen sind nun so neu nicht. Auch hier sammelte Nixplay schon reichlich Erfahrungen. Aber im von Mark Palfreeman gegründeten Unternehmen wollte man mehr. Der Bilderrahmen sollte zum Bindeglied der Familie werden. Ein Foto vom Enkel, die neueste Errungenschaft im Garten, das perfekte Zeugnis - sicher, per Smartphone werden heutzutage Milliarden von Fotos versendet. Die bleiben dann aber meist auf dem mobilen Gerät. Nixplay holt sie dort herunter und hängt sie in die gute Stube. Und das ohne Kabel und mit wenig Aufwand. Denn die neuen, die smarten Bilderrahmen sind WiFi-tauglich und werden per App gesteuert.
Youtube

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Dazu braucht es lediglich eine App, die für IOS und Android kostenlos zur Verfügung steht. Über diese muss der User dann ein Konto anlegen, um den universellen Zugriff auf den oder die Rahmen zu ermöglichen. Der Rest funktioniert wie das Anlegen einer Playlist beim Musik-Streaming-Dienst. Und wird auch Playlist genannt. Über die App wählt man die Fotos, die gezeigt werden sollen aus und überträgt sie auf den Speicher des Rahmens. Danach werden die Parameter eingestellt, etwa, wie die Fotos skaliert, in welcher Reihenfolge und wie lange sie zu sehen sein sollen. Fertig. Vom Start weg ist zudem die Wiedergabe von bis zu einer Minuten langen Videos möglich, wenn gewollt mit Ton, denn zwei Monolautsprecher sind eingebaut.

Bilder direkt auf den Rahmen senden

Der Unterschied zu herkömmlichen digitalen Rahmen ist zum einen, dass man räumlich getrennt auf den knapp 8 GB internen Speicher zugreifen kann. Die Fotos werden also beispielsweise direkt vom Urlaubsort ins heimische Wohnzimmer gesendet. Und per Einladung kann man auch von Freunden und Familie sich Bilder zukommen lassen. Darüber hinaus bietet Nixplay gegen Gebühr eine Cloudlösung an, die vor allem dann Sinn macht, wenn man im engeren Kreis mehrere smarte Rahmen zur Verfügung hat. Dann ist nämlich das Teilen direkt auf die Rahmen möglich.

Nur an, wenn jemand da ist

Mit 2048 x 1536 Pixeln lösen die Rahmen - die es in vier verschiedenen Größen von 9,7 bis 15,6 Zoll Bildschirmdiagonale gibt - also 2K auf. Dabei erkennt das NixplayOS 7 auch die Ausrichtung, also ob quer oder hoch, selbst. Zudem kann im Menü eingestellt werden, dass nur Bilder gezeigt werden, wenn jemand in der Nähe ist. Ein verbauter Bewegungsmelder macht das möglich. Der kleinste der Rahmen wiegt knapp ein halbes Kilo und kann sowohl selbst stehend wie auch an der Wand hängend genutzt werden. Einziges Regulativ: Strom. Ein Akku ist nicht verbaut, eine Steckdose in der Entfernung der Zuführung ist also Bedingung.
Der smarte Rahmen ist schnell eingerichtet und der Speicher mit Bildern gefüllt. Die Handhabung ist komplett intuitiv. Die zugehörige Fernbedienung wäre eigentlich nicht nötig, da alle Handlungen auch mit der App durchgeführt werden können. Um so pfiffiger, dass die Remote Control magnetisch an der Rückseite des Rahmens verstaut werden kann.