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Wer den Nationalpark Unteres Odertal besucht, kann eine fast intakte Flussmündung bewundern. Hier leben mehr als 145 Vogelarten. Besucher finden sich inmitten von Flussauen, Laubmischwäldern und Blumenfeldern wieder. Sie können den Park mit dem Kanu durch die Flusslandschaft oder mit dem Fahrrad über den Oder-Neiße-Radweg erkunden.

© Foto: MOZ/Oliver Voigt

Umweltministerium
Land unterstützt Forschung zu Insektensterben

Eine Hummel steuert eine Löwenzahnblüte im Naturschutzgebiet an. Brandenburg nimmt an einem deutschlandweiten Forschungsprojekt zum Insektensterben teil.
Eine Hummel steuert eine Löwenzahnblüte im Naturschutzgebiet an. Brandenburg nimmt an einem deutschlandweiten Forschungsprojekt zum Insektensterben teil. © Foto: dpa/Frank Rumpenhorst
dpa / 15.05.2019, 13:47 Uhr
Criewen (dpa) Brandenburg nimmt an einem deutschlandweiten Forschungsprojekt zum Insektensterben teil.

Im Nationalpark Unteres Odertal sowie im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wird bis Februar 2022 der Insektenbestand erhoben, wie das Umweltministerium am Mittwoch mitteilte.

Bei dem Forschungsprojekt soll überprüft werden, welche Auswirkungen eine landwirtschaftliche Nutzung auf die Artenvielfalt in Naturschutzgebieten hat. Denn auch dort ging den Angaben zufolge zwischen 1989 und 2015 die Biomasse bei Fluginsekten um 75 Prozent zurück.

Neben den Insekten werden auch Kleintiere, Fledermäuse und Pflanzen systematisch erfasst. Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn leitet das Vorhaben, das auch bundesweit eine langfristige Insekten-Datenerhebung umfasst. Durch das Projekt soll die ökologische Forschung in Deutschland effizienter werden. Mit ersten Ergebnissen zur Artenvielfalt sei erst in einigen Jahren zu rechnen, hieß es.

Schlagwörter

Insektensterben Alexander Koenig Biosphärenreservat Brandenburg Insektenbestand

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