Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Wer den Nationalpark Unteres Odertal besucht, kann eine fast intakte Flussmündung bewundern. Hier leben mehr als 145 Vogelarten. Besucher finden sich inmitten von Flussauen, Laubmischwäldern und Blumenfeldern wieder. Sie können den Park mit dem Kanu durch die Flusslandschaft oder mit dem Fahrrad über den Oder-Neiße-Radweg erkunden.

© Foto: MOZ/Oliver Voigt

Spitzenkandidat Ingo Senftleben verbringt einen ganzen Tag mit seinen Parteifreunden Daniel Sauer und Carsten Bruch im Niederbarnim.

Landtagswahlkampf
CDU-Trio zeigt vollen Einsatz

Sabine Rakitin / 21.07.2019, 16:00 Uhr
Bernau (MOZ) Ingo Senftleben, der CDU-Landesvorsitzende und Fraktionschef im Brandenburger Landtag, steht am Freitag bereits weit vor 8 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Bernau. Die "Bock auf Brandenburg"-Tour des christdemokratischen Spitzenkandidaten zur Landtagswahl macht an diesem Tag in den Wahlkreisen 14 (Bernau/Panketal) und 15 (Ahrensfelde, Biesenthal-Barnim, Chorin-Oderberg, Wandlitz, Werneuchen) Halt.

Es ist Senftlebens 17. Station auf der Tour. Damit hat er mehr als die Hälfte der Brandenburger Wahlkreise bereits besucht. Den ganzen Tag wird Senftleben im Raum Bernau/Panketal/Biesenthal unterwegs sein – begleitet von den beiden CDU-Direktkandidaten Daniel Sauer (WK 14) und Carsten Bruch (WK 15) sowie CDU-Mitgliedern und Sympathisanten. Senftleben sagt, die Tour sei ideal, um die Menschen in ihrem Alltag kennenzulernen. "Das ist besser, als wenn man sich von Büro zu Büro hangelt".

"Ganz Brandenburg wachsen lassen", unter dieser Ägide steht das Regierungsprogramm, mit dem die Christdemokraten so viele Wähler gewinnen wollen, dass sie im September die von ihnen ungeliebte Rot-rote Landesregierung ablösen können. Auf den Plakaten bekennt der in Ortrand (Elbe-Elster) lebende Senftleben: "Ich bin Landei. Und das ist auch gut so". Im Speckgürtel von Berlin, in Bernau, stellt er schnell fest: "Es ist erstaunlich – egal, wo man ist, die Bahnanbindung gehört zu den drei Top-Themen".  In Bernau ist es die Forderung nach einem Zehn-Minuten-Takt auf der S-Bahnlinie 2, für die die Christdemokraten bereits seit April Unterstützerunterschriften sammeln. 2338 Menschen haben die Petition bereits unterzeichnet. "Wenn Sie wollen, dass zukünftig von 5.30 Uhr bis 9 Uhr vormittags und am Nachmittag von 15 bis 18.30 Uhr der Zehn-Minuten Takt zwischen Buch und Bernau läuft, und ab 2030 sogar den ganzen Tag, dann unterstützen Sie unsere Online-Petition und stimmen Sie bei der Landtagswahl am 1. September für Daniel Sauer", wirbt der CDU-Direktkandidat aus Bernau mit einem Flyer. Knapp 40 Unterschriften sammeln er und seine Parteifreunde an diesem Morgen vor den Bahnhöfen in Bernau und nach einer S-Bahnfahrt in Röntgental und Zepernick ein.

Mit dem Rad geht es entlang der Panke zurück nach Bernau. Dort erwartet Baudezernent Jürgen Jankowiak die Tourteilnehmer zu einem Rundgang durch die Rathausneubau-Baustelle. Ingo Senftleben interessiert sich nicht nur für den Bau, sondern auch dafür, woher die Firmen kommen, die am Bau beteiligt sind. Er will wissen, ob die Stadt Möglichkeiten hat, bei der Auftragsvergabe regionale Handwerker und Unternehmen eher zu berücksichtigen. Das verneint Jankowiak. Aber: "Wir haben Glück gehabt", sagt er. Es hätten sich an den Ausschreibungen viele Firmen aus Bernau und dem Barnim beteiligt und auch die wirtschaftlichsten Angebote abgegeben", sagt er zufrieden. Als Beispiele nennt er Bauunternehmer Mark A. Krüger, der mit seiner Firma den Rohbau errichtet hat, und Karsten Häbers Holzfensterbau Bernau.

Weitere Stationen der Wahlkampf-Tour sind Ladeburg, Lobetal, der Hof von Landwirtin Babette Hübner in Danewitz und schließlich Biesenthal, die Stadt von Direktkandidat und Bürgermeister Carsten Bruch. Dort steht ein Werksbesuch von TZMO Deutschland an und am Ende des Tages am Wukensee eine Drachenbootfahrt. Die drei CDU-Kandidaten sind auf Sieg gefahren. Schwer war das nicht. Anders als am 1. September hatten sie keine Gegner.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG