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Amtsausschuss
Höchstes Gremium wählt Vorsitzenden

Neues Führungstrio im Amtsausschuss: Amtsdirektor Karsten Birkholz (2.v.r.) gratuliert dem neuen Vorsitzenden Michael Rubin (2.v.l.), erster Stellvertreter war und bleibt Reiner Labitzke (l.) und zweiter Stellvertreter wurde Werner Mielenz (r.).
Neues Führungstrio im Amtsausschuss: Amtsdirektor Karsten Birkholz (2.v.r.) gratuliert dem neuen Vorsitzenden Michael Rubin (2.v.l.), erster Stellvertreter war und bleibt Reiner Labitzke (l.) und zweiter Stellvertreter wurde Werner Mielenz (r.). © Foto: Nadja Voigt
Nadja Voigt / 18.07.2019, 07:00 Uhr
Wriezen (MOZ) Der Amtsausschuss des Amtes Barnim-Oderbruch ist am Dienstag zu seiner konstituierenden Sitzung nach der Kommunalwahl zusammen gekommen. Dafür unterbrach Amtsdirektor Karsten Birkholz sogar seinen Urlaub. Die Sitzung leitete zunächst der an Jahren Älteste in der Runde: Werner Mielenz, wiedergewählter Bürgermeister der Gemeinde Neutrebbin. Er lobte zu Beginn der Sitzung des Leitungsgremiums die Zusammenarbeit und das Miteinander unter den Mitgliedern bisher. "So wünsche ich mir das auch für die neue Periode", sagte der Neutrebbiner. Zum Amtsausschuss gehören neben den Bürgermeistern der sechs amtsangehörigen Gemeinden weitere gewählte Vertreter aus den Gemeindevertretungen. Anwesend waren am Dienstag aus Prötzel Bürgermeisterin Simona Koß (SPD) und Rudolf Schlothauer, aus Bliesdorf Bürgermeister Reiner Labitzke und Ortrun Wegner, aus Reichenow-Möglin Bürgermeister Wolf-Dieter Hickstein, aus Oderaue Bürgermeister Michael Rubin, Heike Roth sowie der Neureetzer Ortsvorsteher Eberhard Schirrmann, aus Neulewin Undine Wesolek und Uwe Schilling sowie aus Neutrebbin Bürgermeister Werner Mielenz und Reno Steinborn.

Sie alle entschieden sich einstimmig für eine offene Wahl. Zunächst wurde der Vorsitzende des Amtsausschusses gewählt. Für diesen Posten, den in der letzten Wahlperiode Rudolf Schlothauer bekleidet hat, hatte Michael Rubin seinen Hut in den Ring geworfen. Mehrheitlich und mit nur einer Enthaltung stimmten die Abgeordneten für ihn. Er nahm die Wahl an und dankte für die Unterstützung und das Vertrauen. Und bekräftigte, was er erst jüngst gegenüber dem Oderland Echo betont hatte – wie wichtig das Fortbestehen des Amtes für ihn ist. "Es hat Bestand", sagte er im Saal der Amtsverwaltung in Wriezen. Und die Angeordneten sollten zusammen halten, damit das auch so bliebe und das Amt noch lange am Leben erhalten werde, so Michael Rubin. Als seine Stellvertreter wurden Reiner Labitzke aus Bliesdorf und Werner Mielenz gewählt. Beide Wahlen erfolgten einstimmig. So auch die Bestätigung der Geschäftsordnung des Amtes Barnim-Oderbruch, Grundlage für die Arbeit des Gremiums und Ausdruck der Selbstorganisation, wie es in der Brandenburgischen Kommunalverfassung heißt. Bisher habe sich die nunmehr zehn Jahre alte Geschäftsordnung bewährt, sagte Kämmerin Sylvia Borkert.

Weitere Themen der ersten Zusammenkunft der neu gewählten oder im Amt bestätigten Kommunalpolitiker waren die geprüfte Jahresrechnung aus dem Jahr 2017 und die damit in Zusammenhang stehende Entlastung des Amtsdirektors. Beides erfolgte einstimmig. Sylvia Borkert betonte, dass die Verwaltung beides gern abschließen wolle, bevor sich die Abgeordneten in der nächsten Sitzung mit den Haushaltsplanungen für 2020 beschäftigen werden. Sie findet am 3. September um 18.30 Uhr in Wriezen statt. Sollte es den Bedarf für Außentermine geben, sagte Karsten Birkholz, könne das Gremium auch vor Ort tagen.

Klares Ja zu Manager-Posten

Für die Verlängerung des Vertrages eines Klimaschutzmanagers votierten die Abgeordneten einstimmig. Vor sechs Jahren wurde im Amtsbereich ein Energiekonzept beschlossen, wie Amtsdirektor Karsten Birkholz erinnerte. Noch bis 30. September ist die Stelle mit Henriette Bauer besetzt. Sie beriet zurückliegend bei Umbaumaßnahmen und stellte Beleuchtungen in einigen Orten auf LED um, zählte Birkholz auf.

"Die Zeiten ändern sich so schnell. Ich finde diese Stelle sehr sinnvoll", sagte Werner Mielenz. "Da brauchen wir einen Fachmann." Und Reiner Labitzke ergänzte, dass es nicht nur enormen technischen Fortschritt gebe, sondern auch um Förderungen gehe. "Das sollte mit Fachwissen fortgeführt werden."

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