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"Frankfurter Filmschätze"
Die MOZ sucht diese Zeitzeugen

Conradin Walenciak / 31.07.2019, 19:33 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Stadt Frankfurt wirkt manchmal neu, kontrovers, liebenswert, alt oder befremdlich. Erst ihre Bewohner, Besucher und Nachbarn geben ihr ein Gesicht – schreiben Frankfurter Stadtgeschichte. Wie bunt und vielfältig das Leben hier sein kann, erzählen Menschen, die etwas Besonderes mit der Stadt verbindet, die hier leben und ihre Erinnerungen teilen – damals wie heute.

Festgehalten hat das die Märkische Oderzeitung im DVD-Zweiteiler "Frankfurter Filmschätze". Die jeweils etwa 90-minütigen Filme beleuchten die Geschichte der Oderstadt ab 1900 in vielen unterschiedlichen Perspektiven, rufen Ereignisse ins Gedächtnis zurück, die der eine oder andere mitunter inzwischen vergessen haben mag. Von der ersten elektrischen Straßenbeleuchtung 1900 über die Inflation 1923 (ein Bahnticket kostete damals 100 000 000 000 Mark), das Oderhochwasser 1930 und die sportlichen Erfolge von Frankfurtern bei den Olympischen Spielen – die Filme zeichnen die Stadtgeschichte in fast allen ihren Einzelheiten nach. Einer der einschneidendsten Zeitabschnitte in Frankfurt war die Zeit rund um den Mauerfall 1989 und die Wiedervereinigung 1990. Die Aufbruchstimmung war quasi greifbar, mit ihr einher ging bei vielen Frankfurtern aber auch die Sorge vor der ungewissen Zukunft. Über die Befürchtungen und Hoffnungen der Einwohner der Oderstadt sprach der Filmemacher Jürgen Herrmann bei Straßenumfragen kurz nach dem Mauerfall sowie der letzten Volkskammerwahl der DDR am 18. März 1990. Dabei ergab sich ein buntes Meinungsbild: Einige freuten sich auf die vielen neuen Möglichkeiten, die die Wiedervereinigung ihrer Meinung nach mit sich bringen würde, andere sahen dem Ganzen eher skeptisch entgegen.

Rund 30 Jahre nach diesen Aufnahmen würden wir nun gerne wieder mit den damals interviewten Menschen sprechen, um herausfinden, ob ihre Ängste gerechtfertigt waren, welche davon eingetroffen sind und wie es mit ihnen nach der Wende weiterging. Dafür sind wir aber auf Ihre Hilfe angewiesen. Erkennen Sie jemanden auf den obigen Fotos von damals wieder?

Falls ja, geben Sie demjenigen bitte Bescheid oder schreiben Sie uns eine Mail an video@moz.de oder rufen Sie uns an unter 0335 5530 537.

"FrankfurterFilmschätze"-DVDs

Im filmischen Zweiteiler wird die Frankfurter Stadtgeschichte aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Aufgeteilt in die Jahre 1900 bis 1990 und 1990 bis 2015 wird die Historie der Oderstadt vom Kaiserreich über die Nazi-Diktatur bis in die Neuzeit dargestellt. Erhältlich sind die beiden Filme im MOZ-Shop im Internet unter moz.de/dvd.

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