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Pinnow, Schönow und Heinersdorf feiern Oktoberfest mit Wiesn-Bier und Schweinshaxen

Oktoberfeste
Die Uckermark und Weiß und Blau

Kerstin Unger / 08.10.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 08.10.2018, 09:02
Schönow/Pinnow/Heinersdorf (MOZ) In Blau und Weiß präsentierten sich die uckermärkischen Festzelte am Sonnabend. In Schönow, Pinnow und Heinersdorf wurde Oktoberfest gefeiert. Während das in Schönow schon Tradition hat, war es für Heinersdorf eine Premiere.

Während im Festzelt auf dem Heinersdorfer Sportplatz noch ausreichen Platz für Gäste war, wurde es in Pinnow durch die 700 Besucher schon etwas enger. Gefeiert wurde ausgelassen, mit oder ohne Tracht.
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Oktoberfeste in Heinersdorf und Pinnow

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Schon zur besten Kaffeezeit sorgten die Angermünder Musikanten im Fachwerksaal in Schönow für zünftige Blasmusik. Die Seniorenbrigade, wie sich die treuen Helfer aus dem Dorf selbst nennen, hatte auch auf dem Außengelände alles bestens hergerichtet. „Die Leute kommen ohne Aufforderung und bauen auf“, freut sich Ortsvorsteher Stefan Hildebrand. Er sowie der Schönower Sportverein luden schon zum siebten Mal zum Oktoberfest ein. Wer im Saal keinen Platz fand, feierte draußen im Festzelt.

Das Wetter spielte bestens mit. Dafür sorgte Hoch Ulf. Darauf war dessen Namensvetter Ulf Priemer stolz, der das erste Fass Bier mit Stefan Hildebrand anstach und zapfte. Erstmals gab es in diesem Jahr eine Springburg für die Kinder. Das, so die Organisatoren, sei ein Wunsch der Eltern gewesen. Zehn hübsche Mädels und junge Männer sorgten für die Bewirtung und Bedienung. Sie hatten wieder ordentlich zu tun, die Weißwürste, Haxen, Brezeln und das Oktoberfestbier von Löwenbräu zu den Gästen zu bringen.

Seit vielen Jahren gehört das Oktoberfest zu den traditionellen Höhepunkten, die der Schönower Sportverein für seine Einwohner und Gäste aus der Umgebung veranstaltet. Auch diesmal lockten die Organisatoren mit Oktoberfestbier, Weißwurscht, Haxen und großen Brezeln. Schon am Nachmittag spielten die Angermünder Musikanten zum Tanz.
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Schönower feiern 7. Oktoberfest

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Bestens gelaunt und versorgt fühlten sich die Mitglieder des Schwedter Seniorenvereins PCK, die zu den Stammgästen zählen und sich in bayrischen Trachten präsentierten. Jedes Jahr füllen sie einen Bus. „Wir kommen gern, weil es uns hier gut gefällt und uns der liebe Peter Krause vom Schönower SV uns immer einlädt“, schwärmte Gisela Krüger. Auch eine Truppe aus Angermünde war dabei. „Wir sind jedes Jahr hier. Es ist immer schön“, meinte Hannelore Buch.

Wie Stefan Hildebrand verriet, sind die Angermünder Musikanten fürs nächste Jahr schon ausgebucht. „Zumindest für andere. Wir haben schon alles für den 5. Oktober 2019 klar gemacht“, sagte er.

Kurz vor 18 Uhr strömten viele Menschen  in Dirndl und Lederhosen nach Pinnow. Auf dem Gelände der B & E Haustechnik im Gewerbegebiet wartete ein riesiges Festzelt auf sie. Seit vier Jahren wird hier Oktoberfest gefeiert. In diesem Jahr hat John Mai, Chef der Uckermark Fleisch & Wild GmbH, die Organisation übernommen. „Es wurden von Jahr zu Jahr mehr Gäste. Heute sind es 650. Die Karten waren innerhalb von zwei Wochen ausverkauft“, erzählte er. Mit einigen Stunden Verspätung, aber noch rechtzeitig zum Fest traf die Band Münchner XINDL aus Sternberg wegen der Staus auf der Autobahn ein. In den vergangenen Tagen spielten sie noch auf dem Münchner Oktoberfest in großen Zelten. Neben echt bayrischen Spezialitäten für den Magen und einer 150 Quadratmeter großen Tanzfläche gab es einige lustige Angebote. Die Besucher konnten bei „Hau den Lukas“ ihre Kraft und bei der Fotobox kostümiert ihren Humor testen. Viele freie Plätze gab es abends noch im Heinersdorfer Festzelt. Manfred Weiß von „Charlys Treff“ lud hier mit seinem Team zur Oktoberfest-Premiere ein, unterstützt vom Heinersdorfer Sportverein. Erst 14 Tage vorher hätte er mit der Feuerwehr und dem Sportverein die Idee gehabt. Nach dem Erntefest als absoluter Höhepunkt im Veranstaltungskalender sollte den Heinersdorfern und Gästen noch eine Möglichkeit zum gemeinsamen Feiern geboten werden. „Wir haben auch vor der Wende den Oktober hoch leben lassen“, erklärte „Charly“, der das Oktoberfest mit Dirk Röseler eröffnete. Einige Paare wagten dann nach der Stärkung mit deftigem Wiesn-Schmaus aus Charlys Küche auch ein Tänzchen nach Klängen aus DJ Simons Konserve.

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Oktoberfest Peter Krause Kaffeezeit Gisela Krüger Festzelt

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