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Traditioneller Basar des Erkneraner Heimatvereins lockt hunderte Besucher an / Viele Überraschungen für Kinder

Basar
Rendezvous mit dem Osterhasen

Iris Stoff / 26.03.2018, 08:15 Uhr
Erkner Mehr als sechshundert große und kleine Besucher pilgerten am Sonnabend zum Osterbasar rund um das Heimatmuseum Erkner. Dort warteten viele Überraschungen – auch der Osterhase.

„Ich will euch was verraten“, begrüsste Sara Lehnert am Eingang die Steppkes, die mit Eltern oder Großeltern ankamen. „Auf dem Gelände hat der Osterhase was für euch versteckt.“ Das ließ sich der dreieinhalbjährige Samuel Kirsch nicht zweimal sagen. Dicht am Zaun hob er ein paar Tannenzweige hoch und wurde fündig. Papa Christian Kirsch gab ein bisschen Hilfestellung. „Wir wohnen jetzt in Berlin, besuchen aber oft die Eltern in Erkner“, erzählte der junge Mann. Der Osterbasar sei eine gute Gelegenheit. „Es herrscht eine tolle Atmosphäre und vielleicht treffe ich ja noch den einen oder anderen alten Bekannten.“

Seit mehr als 20 Jahren organisiert der Heimatverein in Erkner schon diese Veranstaltung. Zahlreiche Mitglieder und Sympathisanten haben sich abermals tüchtig ins Zeug gelegt. Rund um das Heimathaus waren diverse Stände aufgebaut. Dort wurden kunsthandwerkliche Dinge rund um das Thema Ostern, bunte Blumengestecke, Bücher und andere  hübsche Sachen feilgeboten. Mit von der Partie war neben dem Imker Torsten Wiens aus Erkner auch wieder die Keramikerin Heidi Schreiber aus Schöneiche. In der Scheune war eine Bastelstube eingerichtet, dort konnten Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen und Gipsfiguren bemalen sowie Ostereier aus Plastik verzieren. Lucy (6) und Charlie (4) waren mit ihrer Oma Astrid Lüssow gekommen und hatten sichtlichen Spaß bei der Sache. „Das kriegt meine Mama zu Ostern“, verriet Lucy, die gerade dabei war, ein rot angepinseltes Ei mit Glitzerstaub zu verzieren.

Für das leibliche Wohl war mit Rostbratwurst und selbstgemachten Salaten gesorgt, das Café Biberpelz lud zur kleinen Rast ein. Während die Erwachsenen ein Schwätzchen hielten, machte es den Kindern Spaß, auf der großen Wiese herumzutollen und nach dem Osterhasen Ausschau zu halten, der immer mal wieder mit seinem Süßigkeitenkörbchen auftauchte.

Zur guten Stimmung trug nach den nasskalten Tagen auch das schöne Wetter bei. „Bis zum Schluss haben wir gebangt, dass es trocken bleibt!“, zeigte sich Renate Leufgen erleichtert. Die 78-Jährige hatte sich beim Ausschmücken des Geländes eingebracht und die Frauen in der Backstube unterstützt. Neun Kilo Mehl wurden da zu Hefeteig verarbeitet. Der reichte für neun große Bleche Zuckerkuchen, der unten auf der Wiese in einem Holzbackofen abgebacken wurde. Hier waltete Dietmar Guß seines Amtes. „Den Ofen haben wir 1997 mal selbst nach alten Unterlagen gebaut“, sagte er stolz. „Der Zuckerkuchen ist unsere Spezialität, er schmeckt wie früher. Viele kommen extra deswegen hierher.“

Zum Abschluss der Veranstaltung konnte Katrin Braune vom Vorstand des Heimatvereins eine zufriedene Bilanz ziehen. „Der Besucherstrom riss den ganzen Tag nicht ab“, freute sie sich. „Ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.“

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