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Winterliches Osterfest im Zoo Eberswalde / Auftritt der Osterhäsin Puschel

Wildpark
Nur die Pinguine fühlten sich zu Hause

Kuschelige Ostern: Hase Puschel alias Elke Tanneberger und die beiden Hasenfreunde machen den Berliner Jungs Theodor (7 Monate) und Philipp (2) eine Osterüberraschung.
Kuschelige Ostern: Hase Puschel alias Elke Tanneberger und die beiden Hasenfreunde machen den Berliner Jungs Theodor (7 Monate) und Philipp (2) eine Osterüberraschung. © Foto: Andreas Gora
Susan Hasse / 03.04.2018, 06:15 Uhr - Aktualisiert 12.04.2018, 22:00
Eberswalde (MOZ) Der Zoo Eberswalde hat sich das Osterfest in diesem Jahr sicher ganz anders vorgestellt. Wegen des heftigen Schneefalls am Ostersonntag mussten sämtliche für den tierischen Osterspaß geplanten Aktivitäten kurzerhand in die Zoo-Gebäude verlegt werden. Den Besuchern schien das aber egal zu sein. Der Ostermarkt, die traditionellen Osterspiele  und der legendäre Auftritt der Osterhäsin Puschel konnten schließlich auch unter geschützten Dächern stattfinden. Im Schneegestöber hat  derweil Torald Wendt mit seiner Kettensäge einen zauberhaften Bären geschnitzt. Die Figur wird schon bald auf dem Zoogelände als Sitzbank stehen, verrät Wendt.

Familie Beul aus Basdorf hat sich die Osterlaune auch nicht nehmen lassen und ist wie geplant zu Ostern in den Eberswalder Zoo gefahren. Die Anreise war allerdings etwas beschwerlich, denn  auf vielen Straßen wurde der Schnee nicht mehr geräumt. Die Kinderaugen leuchteten trotz Schneetreiben und Winterwetter: Bunte Ostereier und der kuschelige Puschel vertrieben den Winter-Blues.

Die genauen Besucherzahlen will die Zooverwaltung erst im Laufe der Woche preisgeben. Doch schon jetzt dürfte klar sein, dass man unter den Zahlen vom vergangenen Jahr zurückbleibt.

Am Ostermontag war die Lage im Eberswalder Zoo zum Glück besser. Sonnenschein, recht milde Temperaturen  und schnell schmelzender Schnee erlaubten einen kleinen Osterspaziergang. Und so machten sich viele Familien auf, um den ersten Nachwuchs im Zoo zu bestaunen. Wahrlich glücklich mit dem späten Winterwetter im April waren allerdings die Pinguine. Sie fühlten sich ganz wie daheim.(sha)

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