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Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein pur nutzten viele das lange Wochenende, um in den Museumspark Rüdersdorf oder auch auf den Gutshof nach Fredersdorf-Süd zu pilgern.

Osterspaß
Vier Tage allerorten viel Spaß

Margrit Meier / 22.04.2019, 21:22 Uhr
Rüdersdorf (MOZ) Es war zeitweise ein ziemliches  Geschiebe und Gedränge im eigentlich riesigen Museumspark. Denn ganz am Eingang lockten so viele Möglichkeiten, sich zu vergnügen, dass es doch recht eng wurde. Da konnten Entchen geangelt und der Musik südamerikanischer Indianer – aus Mexiko – gelauscht werden. Gleich nebenan war ein winziger Streichelzoo. Ein Kettensägen-Holzschnitzer zeigte, wie geschickt er mit den schweren Maschinen hantiert, ein Mini-Kinder-Riesenrad lockte die Kleinen, während die Großen den Blick in den atemberaubenden Tagebau wagten. Immer wieder gab es Führungen dorthin. Und viel Wissenswertes, wie die Berliner Antje und Helmut Mai bestätigten. "Wir sind das erste Mal hier und ziemlich beeindruckt, hatten ja keine Ahnung, dass hier schon seit Jahrhunderten Kalkstein abgebaut wird. Schade, dass wir das Fluten in mehr als 30 Jahren kaum noch erleben werden", bedauerten die beiden.

Ihre Enkel Mira und Mia inte-ressierte das herzlich wenig. Sie hatten viel mehr Spaß an den vielen Eiern, die der Osterhase prominent an vielen Ecken im Park platziert hatte. Tausende waren es in den vier Tagen Osterfest im Museumspark. Ebenso viele Gäste tummelten sich an den Ständen, lauschten der Livemusik oder genossen einfach nur das herrliche Wetter und die Weite des Parks. Denn die Schar der Gäste verlief sich nach beschriebener Einganszenerie. Und wer sich tatsächlich bis ganz zum Ende wagte, dort wo der Seilscheibenpfeiler verheißt, dass es fast geschafft ist,  und bis zur Schachtofenbatterie vorankam, bekam noch ein Extra-Vergnügen. Denn dort bauten und erprobten die Herzfelder Vereinsmitglieder von der Ziegeleibahn die ersten Meter Gleise aus. Und Besucher wie Susanne Brajak und Tochter Elli durften mitfahren.

Traditionell gibt es zu Ostern große Lagerfeuer. Auf die wurde in diesem Jahr aufgrund der Trockenheit an vielen Orten verzichtet, etwa im Sport- und Erholungspark Strausberg. Ausnahmen gab es aber doch. In Rehfelde-Dorf und auch in Herzfelde gab es kleine Lagerfeuer zum Osterfest, gut behütet von der Feuerwehr. Und für viele Familien die Möglichkeit, sich ein schönes Fest zu wünschen, oder, wie in Herzfelde, beherzt in den Korb von Fördervereinsvorsitzender Birgit Schuckart zu greifen, die Schokoeier verteilte.

Tausende Ostereier – darunter 100 kunstvoll bemalte von den Mitgliedern des Malzirkels Art und ebenso viele mit glitzernden Strasssteinchen dekorierte vom Kreativzirkel der Volkssolidarität – schmückten am Ostermontag den Alten Gutshof in Fredersdorf-Vogelsdorf. Dort war ausnahmsweise einmal nicht der Heimatverein Gastgeber, dessen Mitglieder die Gelegenheit nutzten, um gemütlich am Kaffeetisch zu sitzen. Eingeladen hatte zum ersten Ostergarten Katja Leese-Petzold. "Im Januar haben wir mit den Vorbereitungen begonnen", sagt sie, und so hätten sie alle Kitas, den Jugendklub, die Horte und die Kunstzirkel zum Mitmachen gewinnen können. Die Fredersdorf-Vogelsdorfer fanden die Idee toll und nutzten das schöne Wetter und kamen auf den Gutshof.

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